Ein 68-jähriger Elektriker muss sich demnächst vor dem Landgericht verantworten. Vorgeworfen werden ihm 22 Fälle von Vergewaltigung.

Bis das Verfahren beginnt, werden wohl noch mehrere Wochen vergehen

Jens Kalaene/dpa

Im Falle des 68-jährigen Deutschen aus Friedrichsfelde, der in seiner Wohnung mehrere Dutzend Frauen betäubt und anschließend vergewaltigt haben soll, wurde von der Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Der Angeklagte sitzt seit März in Untersuchungshaft. Zu den Vorwürfen hat er sich bisher nicht geäußert.

Der Berliner Elektriker soll die Frauen auf Onlinedatingplattformen kennengelernt und in seiner Wohnung mit verschiedenen Schlafmitteln und Alkohol betäubt haben, anschließend soll er sie vergewaltigt und die Taten gefilmt haben. Entdeckt wurden die Fälle aufgrund von Videos, die der Angeklagte mit einem weiteren Verdächtigen aus Niedersachsen, der inzwischen verstorben ist, in Chats geteilt haben soll.