Den Angaben nach vermuteten die Einsatzkräfte zunächst, dass es sich bei dem Tier um eine giftige Kobra handelt. Daraufhin wurde zunächst der angebliche Ort der Sichtung in der Straße »Am Redder« abgesperrt. Anschließend rückten mehrere Drohneneinheiten verschiedener Feuerwehren an, insgesamt knapp 30 Personen. Das betroffene Gebiet wurde aus der Luft systematisch abgesucht, parallel dazu gaben die Behörden eine Warnung an die Bevölkerung im Bereich Halstenbek heraus.
Womöglich spielte ein Junge seinem Vater einen StreichWie der NDR berichtet, bestätigte unterdessen ein Hamburger Schlangenexperte der Polizei, dass auf dem Foto eine Kobra zu sehen sei. Die Polizei befragte daraufhin die registrierten Schlangenhalter in der Region – ohne Ergebnis.
Derweil überprüfte die Polizei selbst das Bild auf Echtheit und befragte den Schlangenmelder nach Hintergründen zu dem vermeintlichen Fund. Dabei stellte sich das vermeintliche Beweisbild als mit KI-generierter Fake heraus, wie die Polizei bestätigte. Nach Informationen des NDR soll womöglich ein Jugendlicher versucht haben, seinem Vater mit dem verschwommenen Foto einen Streich zu spielen.Die eingeleiteten Suchmaßnahmen wurden daraufhin gegen 13.30 Uhr beendet, die Warnung an die Bevölkerung zurückgenommen. Die Staatsanwaltschaft prüft den Berichten zufolge nun, ob das gefälschte Bild rechtliche Konsequenzen nach sich zieht.






