Die mit dem Crackkonsum verbundene Verelendung und Verwahrlosung nimmt zu. Die Landessuchtbeauftragte Heide Mutter über Hilfsstrategien in Berlin.
taz: Frau Mutter, in der Innenstadt sind immer mehr verelendete Crackabhängige zu sehen. Anwohner beschweren sich über offenen Konsum und Verwahrlosung vor ihren Haustüren. Wie gut sind Sie über die Lage an den Treffpunkten der Drogenszene informiert?
Heide Mutter: Prinzipiell bin ich regelmäßig an den Orten und Treffpunkten der Drogenszene. Das letzte Mal war ich am 25. Juni in der Kurfürstenstraße, auch dort ist die Beschwerdelage der Anwohnerschaft sehr hoch. Am 29. Juni war ich am Kottbusser Tor. Wir hier in meinem Referat wollen und müssen verstehen, was sich auf der Straße abspielt.
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Vincent Villwock







