Männerfreundschaften, das zeigt sich von Friedrich Nietzsche und Richard Wagner bis zu John Lennon und Paul McCartney, sind eine fragile Angelegenheit. Doch während andere Zerwürfnisse nur Kulturgeister verstimmen, ist eine derzeit öffentlich bröselnde Bromance folgenreich: Warren Buffett, 95, sagt sich von Bill Gates, 70, los. Das wurde spätestens bei der Vergabe von Buffetts Spenden dieser Tage klar: Die sechs Milliarden Dollar Anteile an seinen Fonds, die er heuer weggibt, gehen unter anderem an seiner Familie nahestehende Stiftungen. Und explizit nicht an die Stiftung seines langjährigen Freundes Gates.