Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) schickt in den kommenden Wochen im Testbetrieb neue Fahrzeuge auf die Straße. Mit den sogenannten Midibussen soll erprobt werden, wie insbesondere Wohngebiete besser erschlossen werden können.Die MVG will mit den Midibussen die „nachfrageorientierte Anpassung des Busnetzes“ optimieren. Soll heißen: Mit kleineren Bussen könnten künftig primär Linien bedient werden, auf denen die Kundenfrequenz geringer ausfällt als auf stärker genutzten Trassen. Zudem, so teilt die Verkehrsgesellschaft mit, könnten die elektrisch betriebenen Busse in Vierteln eingesetzt werden, in denen die Straßenverhältnisse sehr beengt sind.In den kommenden Wochen fahren im Praxisbetrieb zunächst die Modelle Wisdom Motor Sigma 8, der Wrightbus WB9 sowie der Solaris Urbino 9 LE electric. Die Fahrzeuge dieser Klasse sind in der Regel zwischen acht und zehn Meter lang und bieten Platz für 50 bis 60 Fahrgäste. Im August werden zudem Modelle anderer Hersteller erprobt.
München testet Midibusse im ÖPNV: Wo die neuen Fahrzeuge zum Einsatz kommen
Die MVG erprobt neue elektrische Midibusse zur besseren Anbindung von Wohngebieten. Kleinere Busse sollen Linien mit geringerer Kundenfrequenz bedienen und in engen Straßen fahren.









