Viele Politiker fordern ein Mindestalter für Social Media. Doch wie beurteilen Jugendliche selbst ihre Mediennutzung? Eine Studie zeigt die Ambivalenz sozialer Medien.

15. Juli 2026, 12:00 Uhr

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In der Debatte über ein Mindestalter für die Nutzung sozialer Medien sprechen sich viele Jugendliche in Deutschland für eine Altersgrenze aus. Das geht aus der JIMplus-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs) hervor. Demnach geht zwar gut die Hälfte der befragten Jugendlichen davon aus, dass eventuelle Verbote leicht zu umgehen wären. Dennoch stimmen 43 Prozent der Aussage zu, dass der Zugang zu Social Media für alle unter einem bestimmten Alter verboten sein sollte.

Ein Großteil der Jugendlichen empfiehlt für Plattformen wie TikTok, Instagram oder Snapchat ein Einstiegsalter, das über dem Alter liegt, in dem sie die jeweiligen Plattformen selbst zu nutzen begannen. Die Hälfte aller Befragten hatte ab einem Alter von zehn oder elf Jahren ein Smartphone, weitere 16 Prozent sogar schon zuvor.