Die Wahrheit: Auf der Gummersbacher Erfolgswelle
Die Stadt im Nirgendwo plant eine regelrechte Monsterwave zur Ankurbelung des brachliegenden Tourismus.
Träumt von der ganz großen Welle: Gummersbach
Bald wieder soll sie zum Surfen freigegeben werden: die legendäre Eisbachwelle im Englischen Garten. Unter den Topattraktionen Münchens rangiert sie noch vor dem Hofbräuhaus und dem Grab von Pumuckl. Kein Wunder also, dass immer mehr deutsche Städte eigene Surfspots planen. Momentan sind das zum Beispiel Frankfurt am Main und Gießen an der Lahn. Und auch kleinere Gemeinden ziehen nach.
„Was heißt denn hier ‚kleinere Gemeinde‘? Wir sind ein Mittelzentrum!“, empört sich Tourismus-Chef Marius Lettner. Wir sitzen im Fremdenverkehrsamt Gummersbach, wo eine Pressekonferenz anlässlich einer sensationellen Projektvorstellung abgehalten wird. „Insbesondere Städte, die im Schatten von bedeutenden Metropolen liegen, in unserem Fall Remscheid, können von Abenteuerangeboten profitieren. Weswegen ich heute stolz die Eröffnung einer Wellenreitstelle auf der Agger im Sommer 2027 präsentieren darf!“






