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Bitcoin-Kurs aktuell: US-Inflation sinkt stärker als erwartet – Zinserhöhungen trotz Entspannung nicht vom Tisch Die US-Inflation sinkt überraschend deutlich. Doch von Entwarnung kann keine Rede sein. Trotz rückläufiger Verbraucherpreise bleibt die Fed unter Druck.

Sören Imöhl 14.07.2026 - 16:16 Uhr Aktuelle News und die neuesten Nachrichten von heute zu Bitcoin und zum aktuellen Kurs im Überblick. Foto: REUTERS14. Juli 2026 – US-Inflation sinkt stärker als erwartetDie vom Iran-Krieg und hohen Energiepreisen angefachte Inflation in den USA hat im Juni deutlicher nachgelassen als erwartet, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Die Verbraucherpreise stiegen nur noch um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das teilte das Arbeitsministerium am Dienstag mit. Volkswirte hatten im Schnitt mit 3,8 Prozent gerechnet, nachdem im Mai noch eine Teuerungsrate von 4,2 Prozent gemessen worden war.Trotz dieser Abschwächung sieht die US-Notenbank Federal Reserve keinen Grund zur Entwarnung. Fed-Chef Kevin Warsh bekräftigte in einer Anhörung vor dem Kongress seinen Anspruch, die hohe Teuerung konsequent zu bekämpfen. „Die Fed duldet keine dauerhaft erhöhte Inflation“, heißt es in dem vorab veröffentlichten Redemanuskript. Mit der „richtigen Geldpolitik“ solle der Inflationsschub der vergangenen fünf Jahre zur Vergangenheit werden, erklärte Warsh vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses.Der neue Notenbankchef nutzt den Gegenwind, um die Fed selbst zu verändern. Warsh hat interne Arbeitsgruppen eingesetzt, um die Zentralbank zu reformieren, und ließ zugleich Kritik an der Amtsführung seines Vorgängers Jerome Powell anklingen. Dessen Fed habe es in den vergangenen Jahren nicht geschafft, die Teuerung nachhaltig einzufangen. Zugleich wirbt Warsh dafür, die aufgeblähte Bilanz der Notenbank schrittweise zu verkleinern.Auf ihrer ersten Sitzung unter Warshs Leitung hatte die Fed den Leitzins im Juni in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent unverändert gelassen, zugleich aber eine mögliche Straffung im weiteren Jahresverlauf signalisiert. Nach den neuen Inflationsdaten erscheint eine Anhebung auf der nächsten Sitzung am 29. Juli jedoch weniger wahrscheinlich. Mit dem Rückgang auf 3,5 Prozent sei die Teuerung allerdings „noch immer unangenehm hoch“, warnt LBBW-Analyst Elmar Völker. Bleibe eine dauerhafte Entspannung im Nahen Osten aus, könnte der Handlungsdruck auf die Fed im Herbst erneut zulegen, so seine Einschätzung.Auch von Entwarnung will VP-Bank-Chefökonom Thomas Gitzel nicht sprechen. Sollte die Inflationsrate im Juli wieder anziehen, könnte sich die Fed seiner Ansicht nach gezwungen sehen, im September an der Zinsschraube zu drehen. In dieselbe Richtung zielen jüngste Äußerungen von Fed-Direktoriumsmitglied Christopher Waller: Die Notenbank müsse die Leitzinsen möglicherweise bald erhöhen, falls die Teuerung deutlich über dem Inflationsziel von zwei Prozent verharre.Besondere Aufmerksamkeit widmet die Fed dabei dem Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben, dem sogenannten PCE-Index, der eng an den Ausgabengewohnheiten der Verbraucher orientiert ist. Dieses Inflationsmaß sprang im Mai infolge des durch den Iran-Krieg ausgelösten Energiepreisschubs auf 4,1 Prozent nach 3,8 Prozent im April. Die Zahlen unterstreichen, dass die Phase erhöhter Inflation zwar an Dynamik verliert, für die US-Notenbank aber geldpolitisch weiterhin eine heikle Gratwanderung bleibt.Grundlegendes zum Thema Bitcoin (BTC):Proof of Work: „It´s not a bug, it´s a feature” – darum ist PoW für Bitcoin essentiellBitcoin Hashrate: Was ist die Hashrate und was sagt der Wert über das Bitcoin-Netzwerk aus?Bitcoin aufbewahren: So sichern Sie Ihre BTC richtigZuletzt notierte Bitcoin laut dem Analysehaus TradingView bei rund 63.800 Dollar. (Stand: 16:16 Uhr)3. Juli 2026 – Bitcoin erholt sich dank schwächerer US-JobdatenDer Bitcoin-Kurs hat am Freitag erneut etwas Boden gutgemacht und damit seine Erholung vom Vortag fortgesetzt, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Noch am Mittwoch war der Kurs bis auf 57.735 Dollar abgesackt – den niedrigsten Stand seit September 2024. Anfang Juni hatte Bitcoin zeitweise deutlich über 70.000 Dollar notiert.Die jüngste Gegenbewegung führen Marktbeobachter vor allem auf neue Konjunktursignale aus den USA zurück. „Auslöser der jüngsten Kursgewinne sind vor allem schwächere US-Arbeitsmarktdaten, die die Sorgen vor weiteren Zinserhöhungen gedämpft und die Hoffnung auf eine weniger restriktive Geldpolitik gestärkt haben“, kommentierte Timo Emden von Emden Research. Da Bitcoin selbst keine Zinsen abwirft, gilt er als wenig attraktiv in Phasen steigender Leitzinsen. Die zuvor gewachsene Erwartung weiterer Zinsschritte in den USA hatte den Kurs der Kryptowährung entsprechend belastet.Nun deutet der Arbeitsmarkt auf eine Abkühlung hin. Der Beschäftigungsaufbau in den USA hat sich stärker als erwartet verlangsamt – ein Signal, das Investoren als Argument gegen zusätzliche Zinserhöhungen lesen. Das spielt zinssensiblen Anlagen wie Kryptowährungen in die Karten.Emden warnt dennoch vor überzogenen Schlussfolgerungen. „Anleger sollten die jüngsten Jobdaten in Bezug auf mögliche Zinspausen in den USA nicht überbewerten“, schreibt der Analyst. „Am Markt lautet weiterhin die Devise: aufgeschoben ist nicht aufgehoben.“ Erst vor Kurzem hatte US-Notenbankchef Kevin Warsh bei seinem ersten Auftritt als Vorsitzender der Federal Reserve die Bedeutung der Preisstabilität besonders betont – ein Hinweis darauf, dass die Währungshüter bei Bedarf bereit bleiben, erneut gegenzusteuern.23. Juni 2026 – Bitcoin-Kurs rutscht auf ZweiwochentiefDer Bitcoin-Kurs hat am Dienstag spürbar nachgegeben und den niedrigsten Stand seit rund zwei Wochen markiert. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, geriet die älteste und bekannteste Kryptowährung vor allem wegen teils heftiger Kursverluste bei Technologiewerten unter Druck. Die Schwäche der Tech-Börsen lastete auf riskanteren Anlagen insgesamt.Auf der Handelsplattform Bitstamp fiel der Preis für einen Bitcoin zeitweise auf 61.860 US-Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit dem 11. Juni. Im Mittagshandel konnte sich der Bitcoin-Kurs zwar etwas erholen, lag damit aber immer noch fast drei Prozent unter dem Vortag.Am Markt wurden die Verluste mit einem Einbruch bei Technologieaktien erklärt, der am Montag an den US-Börsen einsetzte und sich am Dienstag an den Börsen in Asien fortsetzte. Besonders betroffen waren Titel aus dem Bereich Künstliche Intelligenz, darunter auch die Aktie von SpaceX, dem Raumfahrtunternehmen von Elon Musk, das erst zu Monatsbeginn einen Rekord-Börsengang hingelegt hatte.„Der Bitcoin wird einmal mehr von der Schwäche der Technologiewerte in Mitleidenschaft gezogen“, kommentierte Analyst Timo Emden von Emden-Research die Entwicklung. Zugleich rückten nach Einschätzung von Marktbeobachtern die technischen Möglichkeiten von KI etwas in den Hintergrund.18. Juni 2026 – Bitcoin-Kurs stabilisiert sich nach Fed-Entscheidung und Iran-AbkommenDer Bitcoin-Kurs hat sich am Donnerstag nach deutlichen Schwankungen vorerst wieder stabilisiert. Am Morgen war die wichtigste Kryptowährung auf der Handelsplattform Bitstamp zunächst bis auf 63.625 US‑Dollar gefallen und damit rund 2000 Dollar unter das Hoch vom Mittwoch gerutscht. Im weiteren Verlauf drehte der Markt jedoch nach oben: Gegen Vormittag notierte der Bitcoin-Kurs bei etwa 64.500 Dollar und damit auf dem Niveau des Vorabends, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet.Zu Wochenbeginn war der Bitcoin noch über 66.200 Dollar gehandelt worden. Rückenwind lieferte damals das angekündigte Rahmenabkommen für ein Ende des Iran-Krieges, bevor eine Gegenbewegung einsetzte. Der Markt bleibe anfällig für die anhaltenden Unsicherheiten an den globalen Finanzplätzen, analysiert Timo Emden von Emden Research. Nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed seien vor allem die wieder aufgeflammten Zinssorgen ein zentrales Risiko für die Risikobereitschaft der Anleger.Unter ihrem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh hat die Fed die von US-Präsident Donald Trump geforderten Zinssenkungen nicht vollzogen, sondern vielmehr Signale für tendenziell höhere Zinsen gesendet. Die aktualisierten Projektionen der Notenbank sowie Warshs wiederholte Betonung der Preisstabilität hätten die Märkte veranlasst, ihre Erwartungen für eine straffere Geldpolitik auf Oktober dieses Jahres vorzuziehen, schreiben Experten der Commerzbank.Zugleich ist nach Einschätzung Emdens der zuvor aufgekommene positive Impuls durch die Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran weitgehend verflogen. Von einer gelösten Stimmung könne trotz des Abkommens keine Rede sein. Anleger sähen sich nun mit den inflationsseitigen Risiken des Iran-Konflikts und der möglichen geldpolitischen Reaktion der Fed konfrontiert – und damit mit Faktoren, die die Kryptomärkte weiterhin unter Druck setzen können.15. Juni 2026 – Bitcoin-Kurs springt nach Nahost-Rahmenabkommen über 66.000 DollarDer Bitcoin-Kurs hat nach der am späten Sonntagabend verkündeten Einigung auf ein Iran-Rahmenabkommen deutlich zugelegt und seine Erholung der vergangenen Tage fortgesetzt. Im frühen Handel am Montag stieg der Kurs der ältesten und bekanntesten Digitalwährung auf fast 66.000 Dollar. Damit notiert ein Bitcoin rund 2000 Dollar beziehungsweise etwa drei Prozent höher als vor der Ankündigung der Verständigung zwischen den Kriegsparteien im Nahen Osten, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet.Nach wochenlangen Gesprächen haben sich die USA und der Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Krieges geeinigt. Bestätigt wurde die Vereinbarung sowohl von der US-Regierung und Teheran als auch vom Vermittler Pakistan. Das Abkommen soll die Grundlage für weitere Gespräche bilden, in denen unter anderem das iranische Atomprogramm auf den Tisch kommen soll.Mit dem jüngsten Anstieg zu Wochenbeginn knüpft Bitcoin an die Gewinne der vergangenen Handelstage und damit an die Erholung seit einem Zwischentief an. Anfang Juni war der Kurs zeitweise unter die Marke von 60.000 Dollar gefallen – der niedrigste Stand seit Oktober 2024. Trotz der Aufwärtsbewegung seit dem 5. Juni notiert der Bitcoin-Kurs weiterhin rund ein Viertel unter dem Niveau vom Jahresende 2025.Im vergangenen Jahr hatte die Kryptowährung etwa sechs Prozent verloren. Nach Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg war es damit erst das vierte Verlustjahr in der Geschichte des seit 2009 existierenden Bitcoin. Seit dem Rekordhoch von mehr als 126.000 Dollar im Oktober des vergangenen Jahres hat sich der Kurs nahezu halbiert.Im mittel- und langfristigen Vergleich bleibt der Bitcoin dennoch eine der erfolgreichsten Anlageklassen. In den vergangenen fünf Jahren legte der Kurs um rund zwei Drittel zu; seit Juni 2016 hat sich der Wert um mehr als 9000 Prozent erhöht. Anders ausgedrückt: Der Preis ist auf mehr als das 90-Fache gestiegen. Der Gesamtwert aller Bitcoin liegt derzeit bei etwas mehr als 1,3 Billionen Dollar und dominiert damit weiterhin den Kryptowährungsmarkt. Die Marktkapitalisierung sämtlicher Digitalwährungen wird auf der Plattform CoinMarketCap mit rund 2,2 Billionen Dollar angegeben.9. Juni 2026 – Bitcoin stabilisiert sich über der 60.000-Dollar-MarkeDer Bitcoin-Kurs hat sich nach seinen jüngsten, kräftigen Verlusten vorerst gefangen. Auf der Handelsplattform Bitstamp notierte die älteste und bekannteste Digitalwährung am Dienstagmorgen bei rund 63.300 US‑Dollar. Am Freitag war der Kurs zeitweise bis auf 59.100 Dollar gefallen – den tiefsten Stand seit Oktober 2024, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet.Die Gegenbewegung überzeugt Beobachter kaum. „Die Stimmung bleibt jedoch fragil“, schreibt Analyst Timo Emden von Emden Research. Der Markt werde weiterhin von einer Mischung aus makroökonomischer Unsicherheit, institutionellen Mittelabflüssen und anhaltenden Gewinnmitnahmen belastet. Viele Anleger scheinen ihre Portfolios weg von Kryptowerten hin zu anderen Wachstums- und Zukunftsthemen umzuschichten.In der vergangenen Woche stand der Bitcoin-Kurs massiv unter Druck. Noch vor rund einer Woche lag die Digitalwährung bei etwa 74.000 Dollar. Einen Teil des Kursrutsches führen Experten auf Verkäufe des Krypto-Investors Strategy zurück. Strategy gilt als größter institutioneller Bitcoin-Halter und wichtiger Trendsetter im Markt. Zwar fielen die veräußerten Volumina den Angaben zufolge relativ gering aus, sie reichten jedoch, um viele Anleger zu verunsichern.„Die Transaktion hat Spekulationen über mögliche Verkäufe weiterer großer Marktteilnehmer ausgelöst und die ohnehin erhöhte Gewinnmitnahmebereitschaft verstärkt“, schreibt Emden. Solange neue Kapitalzuflüsse ausbleiben und die Risikobereitschaft der Investoren gedämpft bleibt, dürfte Bitcoin anfällig für erneute, teils heftige Kursschwankungen bleiben.Zusätzlichen Druck erzeugen gestiegene Inflationserwartungen. Der Iran-Krieg hat die Ölpreise deutlich nach oben getrieben, an den Finanzmärkten wird daher mit einer Reaktion der Geldpolitik gerechnet. Höhere Leitzinsen wiegen für Bitcoin besonders schwer, weil Bitcoin selbst keine Zinsen abwirft und im Vergleich zu verzinsten Anlagen an Attraktivität einbüßt. Eine Öffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus ist weiterhin nicht in Sicht, auch wenn der Iran seine jüngsten Angriffe auf Israel für beendet erklärt hat. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick