Nach der Rücknahme einer roten Karte gegen Balogun bei der Fußball-WM steht Fifa-Präsident Infantino wegen mutmaßlicher Einflussnahme durch Trump in der Kritik. „Zwischen denen geht nichts mit rechten Dingen zu“, sagt Sportredakteur Walter M. Straten.Gut eine Woche nach der aufgehobenen WM-Sperre hat sich US-Stürmer Folarin Balogun nochmal ausführlich zu dem Eklat geäußert. Außerdem: Messi feiert England-Premiere. Alle News in unserem WM-Ticker.Die Fußball-Weltmeisterschaft findet in den USA, Kanada und Mexiko statt. Bleiben Sie hier auf dem Laufenden über alles Wichtige rund um das Turnier und die Mannschaften in der K.-o.-Runde. 15:07 Uhr – Dienstag, 14. JuliBalogun äußert sich nach aufgehobener SperreGut eine Woche nach der aufgehobenen WM-Sperre hat sich US-Stürmer Folarin Balogun nochmal ausführlich zu dem Fall geäußert. „Ich war komplett schockiert. Aber ich musste die Entscheidung akzeptieren“, sagte der Angreifer von AS Monaco in der Sendung CBS Mornings über seine Rote Karte gegen Bosnien-Herzegowina. Balogun verteidigte sein Einsteigen: „Wenn etwas nicht absichtlich ist, sollte es niemals Rot geben. Es war einfach eine unglückliche Situation.“Nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump bei FIFA-Präsident Gianni Infantino hob der Weltverband die Sperre überraschend wieder auf. „Meine erste Reaktion war, dass ich glücklich war, zurück zum Team zu kommen. Ich wusste, es würde für Kontroversen sorgen“, sagte Balogun. Die vielen Diskussionen seien „schwierig“ gewesen, „aber das ist kaum zu verhindern“.Belgien gewinnt das Achtelfinale gegen die USA deutlich mit 4:1. Auch der begnadigte Stürmer Folarin Balogun kann nichts ausrichten. Damit sind alle Gastgebernationen ausgeschieden. Die Highlights im Video.14:37 Uhr – Dienstag, 14. JuliMessi feiert England-PremiereKaum zu glauben: Lionel Messi trifft im WM-Halbfinale erstmals in seiner Karriere mit der argentinischen Nationalmannschaft auf England. Trotz mehr als 20 Jahren auf höchstem Niveau gab es dieses Duell bislang noch nie. Mit englischen Klubs kennt sich der Weltmeister dagegen bestens aus. In 36 Spielen gegen Teams von der Insel erzielte Messi 27 Tore und bereitete sechs weitere vor.Besonders gerne traf der Superstar gegen den FC Arsenal. Neun Tore gelangen ihm in sechs Partien, darunter ein legendärer Viererpack im Jahr 2010. Auch gegen Manchester United glänzte Messi mit Toren in den Champions-League-Finals 2009 und 2011. Gegen Manchester City stehen zudem sieben Tore und zwei Vorlagen in acht Spielen zu Buche.Argentinien gelingt ein spektakuläres Comeback gegen Ägypten und zieht ins WM-Halbfinale ein. Trotz verschossenem Elfmeter führt Messi sein Team zum Sieg.13:57 Uhr – Dienstag, 14. JuliSchweigeminute vor HalbfinaleVor dem WM-Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien (21 Uhr) wird der Opfer des Terroranschlags von Nizza vom 14. Juli 2016 mit einer Schweigeminute gedacht. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bedankte sich bei der FIFA für die Entscheidung. „Ich danke dem Präsidenten der Fifa, dass er der Bitte Frankreichs und aller Französinnen und Franzosen, die sich für dieses Anliegen eingesetzt haben, nachgekommen ist. Wir werden niemals vergessen“, schrieb er bei X.Bei dem islamistischen Anschlag vor zehn Jahren waren am französischen Nationalfeiertag 86 Menschen getötet worden, darunter auch drei Deutsche.13:19 Uhr – Dienstag, 14. JuliWM für Zwayer beendetFür Felix Zwayer ist die Weltmeisterschaft vorzeitig vorbei. Der deutsche Schiedsrichter wird am Finalwochenende nicht mehr zum Einsatz kommen und hat das FIFA-Quartier in den USA bereits verlassen, wie der DFB bestätigte.Der Berliner leitete bei der WM die Gruppenspiele USA gegen Australien (2:0) sowie Demokratische Republik Kongo gegen Usbekistan (3:1). Bei seinem ersten Einsatz hatte Zwayer nach einem Krampf in der Nachspielzeit kurz behandelt werden müssen. Hoffnungen auf einen Finaleinsatz bestehen dagegen noch für Bastian Dankert. Der Deutsche ist weiterhin als Videoschiedsrichter im FIFA-Quartier und könnte am Sonntag zum Einsatz kommen.11:50 Uhr – Dienstag, 14. JuliDFB prüft Jürgen Klopps WerbeverträgeMit Jürgen Klopp bekommt der DFB nicht nur einen neuen Bundestrainer, sondern auch eine der bekanntesten Werbefiguren des deutschen Sports. Genau das könnte bei einigen Sponsoren für Konflikte sorgen. Mehrere Unternehmen, für die Klopp aktuell wirbt, stehen in Konkurrenz zu offiziellen Partnern des DFB. Hinter den Kulissen laufen deshalb bereits Gespräche, wie mit möglichen Überschneidungen umgegangen werden soll.Ein Problem erledigt sich allerdings von selbst: Klopps Vertrag mit Adidas läuft nach dieser WM aus. Ab 2027 wird Nike neuer Ausrüster des DFB. Sportrechtler Paul Lambertz sieht dennoch keinen Grund zur Sorge. „Im Zweifel werden sich aber Lösungen finden lassen“, sagte er dem Spiegel. Klopps langjähriger Berater Marc Kosicke betonte zudem, es sei nie das Ziel gewesen, „Jürgen Klopp als Marke aufzubauen“. Sportlicher Erfolg und Persönlichkeit seien die Grundlage seiner Vermarktung.Julian Nagelsmann wird nach dem WM-Aus als Bundestrainer zurücktreten. Jürgen Klopp gilt als Top-Kandidat für die Nachfolge, doch sein Vertrag bei Red Bull erschwert einen Wechsel. Thomas Helmer kommentiert die aktuellen Entwicklungen.10:35 Uhr – Dienstag, 14. JuliSlot soll Oranje-Trainer werdenArne Slot könnte schon bald neuer Nationaltrainer der Niederlande werden. Wie De Telegraaf berichtet, will der FC Liverpool dem 47-Jährigen den Wechsel erleichtern. Demnach soll Liverpool Slots Gehalt im ersten Jahr als Bondscoach aufstocken, damit der frühere Reds-Coach trotz seines bis 2027 laufenden Vertrags keine finanziellen Einbußen hinnehmen muss.Slot gilt als Favorit auf die Nachfolge von Ronald Koeman, der nach dem WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Marokko zurückgetreten war. Die Niederlande benötigen spätestens bis zum Nations-League-Auftakt gegen Deutschland am 24. September einen neuen Nationaltrainer.Als nächstes europäisches Top-Team scheiterte auch die Niederlande – ebenfalls im Elfmeterschießen. Die Mannschaft von Oranje-Trainer Ronald Koeman verlor mit 2:3 in der Entscheidung vom Punkt gegen Marokko.10:00 Uhr – Dienstag, 14. JuliFalkland-Veteranen melden sich vor Argentinien-EnglandVor dem brisanten WM-Halbfinale zwischen Argentinien und England haben sich argentinische Veteranen des Falklandkriegs mit einem eindringlichen Appell zu Wort gemeldet. „Sport ist kein Krieg: Das Halbfinalspiel ist ein Sportereignis von weltweiter Tragweite, keine bewaffnete Revanche und keine historische Kompensation“, erklärte der Verband der Kriegsveteranen „2. April“.Der Falklandkrieg zwischen Argentinien und Großbritannien hatte 1982 mehr als 70 Tage gedauert und fast 1000 Menschen das Leben gekostet. Bis heute beansprucht Argentinien die Inselgruppe, die dort als Malvinas bezeichnet wird. Auch Nationaltrainer Lionel Scaloni hatte die politische Brisanz des Duells heruntergespielt. „Meine Botschaft: Es ist ein Fußballspiel, nichts anderes“, sagte der Weltmeister-Coach.Argentinien setzt sich dank eines traumhaften Schlenzers in der Verlängerung gegen zehn Schweizer durch und steht im Halbfinale. Zuvor flog Embolo wegen einer dämlichen Schwalbe vom Platz. Sehen Sie die Highlights der Partie hier im Video.08:13 Uhr – Dienstag, 14. JuliYamal kontert Rassismus-EklatSpaniens Jungstar Lamine Yamal hat sich vor dem WM-Halbfinale gegen Frankreich zu den rassistischen Aussagen des früheren spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy geäußert. „Wenn Fußball etwas bewirken kann, dann Integration. Frankreich und wir sind beide Beispiele für Integration“, sagte Yamal an seinem 19. Geburtstag. „Darum geht es im Fußball – nicht darum, über Aussagen anderer Menschen zu sprechen.“ Auch Frankreichs Warren Zaïre-Emery wollte die Debatte nicht weiter anheizen. „Diese französische Mannschaft hat Spieler mit verschiedenen Hintergründen und Abstammungen. So wie das Land“, sagte der Mittelfeldspieler. Rajoy, früher Politiker der konservativen Volkspartei PP, hatte in einem Beitrag für die Digitalzeitung „El Debate“ geschrieben, Frankreich verfüge über einen Kader auf höchstem Niveau. Allerdings stünden keine Franzosen in dem Fußball-Team, behauptete er.Am französischen Nationalfeiertag trifft Frankreich in Dallas auf Spanien. Besonders die vielen Lateinamerikaner in Texas könnten dafür sorgen, dass die Stimmung im Stadion spanienfreundlich wird.03:09 Uhr – Dienstag, 14. JuliFifa-Beauftragter des Weißen Hauses für EnglandDem Fifa-Beauftragten des Weißen Hauses, Andrew Giuliani, würde England als neuer Weltmeister gefallen. „Wissen Sie, da die Vereinigten Staaten nicht gewinnen können an unserem 250. Geburtstag, wäre es eine großartige Geschichte, wenn die Engländer nach Amerika kommen und während unserer Jubiläumsfeierlichkeiten gewinnen“, sagte der von US-Präsident Donald Trump eingesetzte Giuliani der „Daily Mail“. „Die vergangenen 60 Jahre waren schmerzhaft für England und es wäre ein schöner Triumph für sie, wenn sie das Turnier gewinnen.“Giuliani betonte die Bedeutung von Bayern-Profi Harry Kane für die englische Nationalmannschaft. „Wenn sie das Turnier gewinnen ist er der Hauptgrund dafür“, sagte er. „Er ist einer der wichtigsten Spieler im Team, er und Jude Bellingham sind tolle Sportler.“ England habe ein sehr ausgeglichenes Team und „sie müssen selbstbewusst sein, der Coach muss ihnen einimpfen, dass sie das Potenzial haben, zu gewinnen“.01:19 Uhr – Dienstag, 14. JuliNorweger in der Heimat empfangenStürmerstar Erling Haaland hat offensichtlich eine Vorliebe für ausgefallene Souvenirs. Bei der WM-Rückkehr der norwegischen Nationalmannschaft stieg der 25-Jährige mit einem ausgestopften Waschbären in der Hand aus dem Flugzeug. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram. In der Hand hält der Waschbär eine Glasflasche. Norwegen war am Samstag im Viertelfinale in Miami durch ein 1:2 nach Verlängerung gegen England ausgeschieden.Vom Flughafen Gardermoen ging es zum Osloer Schloss, wo die Mannschaft von König Harald, Prinz Haakon und anderen Mitgliedern der Königsfamilie empfangen wurde. Mit der Kleiderordnung nahm man es nicht so genau, einige Spieler kamen in kurzen Hosen. Borussia Dortmunds Julian Ryerson trug Flip-Flops. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ødegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König. Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern. Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel.00:33 Uhr – Dienstag, 14. JuliMedienbericht: Weg frei für Slot in den NiederlandenDer FC Liverpool macht einem Medienbericht zufolge den Weg für ein mögliches Engagement von Arne Slot als neuer niederländischer Nationaltrainer frei. Der englische Rekordmeister wolle dafür sorgen, dass Slot nicht seinen Anspruch auf finanzielle Entschädigung nach der Trennung nach der vergangenen Saison verliere, sollte dieser neuer Bondscoach werden, berichtete „De Telegraaf“.Der 47-Jährige gilt als Kandidat für die Nachfolge von Ronald Koeman, der nach dem frühen Aus bei der Weltmeisterschaft im Sechzehntelfinale gegen Marokko zurückgetreten war. Liverpool hatte den vorigen Meistercoach Slot nach der enttäuschenden abgelaufenen Saison von seinen Aufgaben entbunden.00:22 Uhr – Dienstag, 14. JuliDeschamps schiebt Spanien die Favoritenrolle zuFrankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps schiebt die Favoritenrolle vor dem Halbfinal-Kracher gegen Spanien munter dem Gegner zu. „Ja, das bestätige ich“, sagte er bei der Presskonferenz laut Übersetzung auf die Frage, ob er bei seiner Meinung bleibe, dass Spanien der große Titelfavorit sei.Deschamps hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, dass er den Europameister bei diesem Turnier am stärksten einschätze. „Spanien ist der Favorit“, sagte er vor der Partie (21 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Arlington bei Dallas nun erneut. „Sie haben nur ein Tor kassiert in den letzten sechs oder sieben Spielen.“ Es könne ein „spektakuläres Spiel werden mit hoher Qualität in der Offensive und Defensive“, meinte er. Superstar Kylian Mbappé von Real Madrid, zuletzt gegen Marokko angeschlagen ausgewechselt, sei zu 100 Prozent fit.23:34 Uhr – Montag, 13. JuliArgentinien im blauen Trikot gegen EnglandVor dem Halbfinale gegen Argentinien dürfte die Festlegung der Trikotfarben keine guten Erinnerungen bei England wecken. Wie schon im legendären WM-Viertelfinale 1986 als auch im Achtelfinale 1998 spielt Argentinien in den dunkelblauen Auswärtstrikots. Das bestätigte der argentinische Fußballverband. England trifft am Mittwoch (21 Uhr/ARD und MagentaTV) in Atlanta auf den Titelverteidiger.14:58 Uhr – Montag, 13. JuliBilic übernimmt erneut KroatienKroatien hat einen neuen Nationaltrainer und setzt auf einen alten Bekannten. Slaven Bilic übernimmt zum zweiten Mal die Auswahl seines Landes und folgt auf Zlatko Dalić, der nach dem WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Portugal (1:2) zurückgetreten war. Der 57-Jährige trainierte Kroatien bereits von 2006 bis 2012 und führte das Team bei der EM 2008 bis ins Viertelfinale. „Es liegt an mir, die nötige Energie, den Ehrgeiz und die Entschlossenheit einzubringen, um Kroatien weiterhin zur Fußball-Elite zu zählen“, sagte Bilic nach seiner Vorstellung.Der frühere Profi des Karlsruher SC war zuletzt in Saudi-Arabien bei Al-Fateh tätig. Sein Vorgänger Dalić hatte Kroatien zur erfolgreichsten Phase der Verbandsgeschichte geführt – mit dem WM-Finale 2018 und Platz drei bei der WM 2022.Chancen-Spektakel, Ronaldos Premierentor und eine wahnsinnige Schlussphase: In einer begeisternden Partie schockt Portugal Kroatien in der Nachspielzeit – doch damit ist das Drama noch lange nicht vorbei. Die Highlights im Video.14:32 Uhr – Montag, 13. JuliVogts: Trainerjobs für Ex-Nationalspieler vereinfachenBerti Vogts sieht den deutschen Fußball nach dem erneuten frühen WM-Aus weit von der Weltspitze entfernt. Einen Grund macht der frühere Bundestrainer in der Trainerausbildung aus. „Ich frage mich: Wo steht unser Fußball? Ich muss zugeben: Er ist leider weit entfernt von der Weltklasse. Das hat ursächlich auch mit der Qualität der Trainer zu tun“, schrieb Vogts in seiner Kolumne für die Rheinische Post.Der Weltmeister von 1974 regte an, den Einstieg in den Trainerberuf für ehemalige Nationalspieler wieder zu erleichtern. Gleichzeitig lobte er Thomas Tuchel für dessen Arbeit mit England und zog Parallelen zwischen Argentinien und früheren DFB-Teams: „Wenn ich mir die Argentinier anschaue, meine ich fast eine deutsche Mannschaft zu sehen – eine frühere deutsche Mannschaft. Da wird selbst in aussichtslosen Situationen nicht aufgegeben, im Gegenteil. Wie der 0:2-Rückstand gegen Ägypten noch gedreht wurde – Bravo!“Am Wochenende wird sich die DFB-Spitze erstmals mit Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp in New York treffen. Walter M. Straten, „Bild“-Vizechefredakteur Sport, kennt die ersten Details zu Klopps möglichem Vertrag.13:58 Uhr – Montag, 13. JuliKroos stärkt Tuchel den RückenToni Kroos hält die Diskussion um Thomas Tuchel und Jude Bellingham nach Englands Halbfinaleinzug für überzogen. „Ich glaube, dass die Situation ausgenutzt worden ist. Ich glaube, dass da gar keine Meinungsverschiedenheiten sind“, sagte der Weltmeister von 2014 in seinem TikTok-Format „Kroos und Kroos: die WM unter der Lupe“.Nach dem hart erkämpften 2:1 im Viertelfinale in Miami gegen Norwegen hatte Tuchel sein Team für ihre Spielweise und technische Fehler öffentlich kritisiert. Bellingham war darauf angesprochen worden und hatte irritiert reagiert. „Wenn du da 120 Minuten gespielt hast, willst du alles hören, außer, dass du scheiße warst, vor allem wenn du weitergekommen bist“, sagte der Ex-Profi mit Blick auf die hohe Luftfeuchtigkeit in Miami.England steht im WM-Halbfinale. Dennoch war Thomas Tuchel nicht vollständig zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft – zum Unverständnis von Superstar Jude Bellingham. „Es zeigt, dass Bellingham nicht so ganz von ihm überzeugt ist“, sagt Jens Lehmann.12:18 Uhr – Montag, 13. JuliStrafrechtsexperte fordert Konsequenzen für InfantinoDer Schweizer Strafrechtsexperte Mark Pieth hat die europäischen Fußballverbände zum Vorgehen gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino aufgerufen. „Jedes Fifa-Mitglied kann wählen, absetzen oder sogar jemanden vor Gericht zitieren“, sagte der frühere Vorsitzende der Fifa-Kommission für Governance dem Tagesspiegel. „Im Grunde hat er das System Blatter perfektioniert: mehr noch als Blatter geht es Infantino um Macht und um Geld“, sagte der 73-Jährige. Die Unabhängigkeit innerhalb der FIFA existiere seiner Ansicht nach nur auf dem Papier. Eine Schlüsselrolle sieht Pieth bei der Uefa. Der europäische Kontinentalverband könne nach seiner Einschätzung notfalls sogar die Fifa verlassen und einen eigenen Wettbewerb organisieren. „Ohne Europa geht im Grunde nichts, diese Macht sollten die Verbände einsetzen“, sagte Pieth.Nach der Rücknahme einer roten Karte gegen Balogun bei der Fußball-WM steht Fifa-Präsident Infantino wegen mutmaßlicher Einflussnahme durch Trump in der Kritik. „Zwischen denen geht nichts mit rechten Dingen zu“, sagt Sportredakteur Walter M. Straten.11:18 Uhr – Montag, 13. JuliFrankreich oder Spanien – wer zieht ins Finale ein?Wenn am Dienstag (21 Uhr) Frankreich und Spanien aufeinandertreffen, sehen viele Beobachter bereits das vorgezogene Finale dieser Weltmeisterschaft. Die Equipe Tricolore zog mit einem souveränen 2:0 gegen Marokko ins Halbfinale ein, Spanien musste sich den Einzug beim 2:1 gegen Norwegen deutlich härter erarbeiten. Nur eine der beiden Mannschaften wird den Sprung ins Endspiel nach New York schaffen. Stimmen Sie jetzt ab.SUF/lwö/