PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsFast jeder zweite fällt durchRastplätze im ADAC-TestStand: 10:20 UhrLesedauer: 2 MinutenSchlechtestes Gesamtergebnis im ADAC-Test: Rastplatz Stadtwald an der A3/ HessenQuelle: ADACVerdreckte Klos, Vandalismus und kaum Aufenthaltsqualität: Unbewirtschaftete Autobahn-Raststätten sind in Deutschland meist ungastliche Orte.SP-X/München. Schmutzige oder defekte Toiletten sind die größte, aber nicht einzige Schwachstelle unbewirtschafteter Autobahn-Rastplätze. Bei einem Test des ADAC erhielten 23 der 50 untersuchten Anlagen die Bewertung „mangelhaft“ oder „sehr mangelhaft“. 18 Prozent erreichten ein „gut“, „sehr gute“ Raststätten gab es nicht. Damit schnitten die Standorte insgesamt noch einmal schlechter ab als beim gleichen Test im Jahr 2022.

Größte Schwachstelle sind nach wie vor die Sanitäranlagen. 62 Prozent wurden in dieser Kategorie als „mangelhaft“ oder „sehr mangelhaft“ eingestuft. Teilweise waren Toiletten gesperrt, zudem fehlten oder funktionierten Seifenspender, Handtrockner und Toilettenpapier nicht. Auch Sauberkeit und Zustand der barrierefreien Toiletten wurden häufig bemängelt.

Vergleichsweise gut schnitten die Bereiche Verkehr und Parken ab. Allerdings fehlen auf 38 Prozent der Anlagen spezielle Stellplätze für Pkw mit Anhänger. Auf acht Rastplätzen entdeckten die Tester zudem abgestellte Schrottautos. Bei den Außenanlagen kritisierte der ADAC unter anderem fehlende Bewegungs- und Spielflächen sowie mangelnden Lärmschutz. Nur zwei der 50 Rastplätze verfügten über einen Spielplatz, eine Frischwasserversorgung für Wohnmobile gab es nirgends.