Das hat sich gelohnt: Trotz seiner Niederlage gegen Yannik Sinner (links) kassiert Alexander Zverev 1,8 Millionen Pfund Preisgeld für den Einzug ins Wimbledon-Finale. Im Juni hatte Zverev noch bei den French Open triumphiert - und 2,8 Millionen Euro kassiert
Alexander Zverev (29) muss sich trotz seiner Niederlage gegen Yannik Sinner (24) im Finale von Wimbledon nicht grämen. Der Hamburger kassiert für den Einzug ins Finale rund 1,8 Millionen Pfund Preisgeld – und steigt zudem in der Tennis-Weltrangliste auf Platz 2 hinter Sinner auf. Mit umgerechnet 2,1 Millionen Euro als Wimbledon-Finalist kassiert Zverev nur 700.000 Euro weniger Preisgeld als bei seinem Grand-Slam-Sieg bei den French Open vor wenigen Wochen. Sinner kassiert für seinen erneuten Wimbledon-Sieg 2026 3,6 Millionen Pfund, also doppelt so viel wie der Zweitplatzierte Zverev.
Die Preisgelder für die männlichen Profis in Wimbledon sind in den vergangenen Jahren geradezu explodiert. Tennis-Legende Boris Becker (58) hatte für seinen letzten Wimbledon-Sieg im Jahr 1989 noch rund 190.000 Pfund Preisgeld kassiert, Zverev kassiert als Zweitplatzierter knapp 40 Jahre später fast zehnmal so viel. Wimbledon-Sieger Michael Stich (er gewann 1991 gegen Becker) bekam damals 200.000 Pfund. Seit Stichs Finalsieg 1991 haben sich die Siegprämien in Wimbledon bis 2021 grob gerechnet alle zehn Jahre in etwa verdoppelt. Ab 2021 dauerte es dann nur noch 5 Jahre, bis sich die Siegprämie auf das heutige Niveau mehr als verdoppelt hatte (siehe Grafik).












