Die US-amerikanische IT-Sicherheitsbehörde CISA warnt vor aktuell beobachteten Angriffen auf eine Cisco-IOS-Schwachstelle, die bereits 18 Jahre auf dem Buckel hat. Zusammen mit zahlreichen internationalen IT-Sicherheitsbehörden hat die CISA zudem einen Leitfaden veröffentlicht, der helfen soll, Router gegen Angriffe insbesondere von staatlichen Akteuren aus Russland abzusichern.
Die IT-Sicherheitsbeamten der CISA haben die Cisco-IOS-Sicherheitslücke jetzt in den „Known Exploited Vulnerabilities“-Katalog aufgenommen. Es handelt sich um eine Schwachstelle vom Typ „Cross-Site Request Forgery“, bei der eine bösartige Webseite den Browser von angemeldeten Nutzern dazu bringt, Aktionen im Sinne der Angreifer auf der verwundbaren Webseite auszuführen. Betroffen ist die Web-Management-Oberfläche von Cisco IOS 12.4. Die Lücke ist seit 2008 bekannt und wurde damals bereits gefixt (CVE-2008-4128, CVSS 4.3, Risiko „mittel“).
In welchem Umfang die Angriffe ablaufen und wie sie konkret aussehen, nennt die CISA wie üblich nicht. IT-Verantwortliche sollten jedoch prüfen, ob sie noch verwundbare Geräte im Einsatz haben und diese aktualisieren, sofern das noch möglich ist, oder durch noch vom Hersteller unterstützte Geräte und Softwareversionen ersetzen.











