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Saher Alghorra, 30, ist Fotojournalist in Gaza. Er dokumentiert den Krieg, aber auch den Alltag der Menschen – unter anderem für die ZEIT und für die »New York Times«. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem World-Press-Photo-Preis und mit dem Pulitzer-Preis. Hier zeigen wir neben aktuellen Bildern auch solche, für die er ausgezeichnet wurde. Wir haben Alghorra per Messenger-Anruf erreicht.

DIE ZEIT: Herr Alghorra, wie geht es Ihnen?

Saher Alghorra: Wenn ich Familien fotografiere, frage ich am Anfang immer, wie es ihnen geht. Sie antworten mir: Danke, gut. Gott sei Dank. So mache ich es ja auch. Doch wenn ich die Details aus ihrem Leben höre, denke ich mir: Euch geht es überhaupt nicht gut.