Ein ungarischer Top-Regierungsbeamter soll laut »NYT«-Recherchen vor dem spektakulären Treffen zwischen Ahmadinejad und Barnea beim Direktor der Ludovika-Universität angerufen haben. Sein Anliegen: Die Hochschule, die eigentlich Führungskräfte für den öffentlichen Dienst ausbildet, sollte eine Konferenz veranstalten. Das Thema? Klimawandel. Als Gastsprecher sollte Ahmadinejad eingeladen werden. Es kam genau so. Wenig später soll der Mossad die CIA darüber informiert haben, dass man mit dem Erzfeind a.D. in Kontakt steht.
Wie es Ahmadinejad aktuell geht, ist unklar. Laut »NYT« steht er unter Aufsicht der Revolutionswächter. Bei den tagelangen Trauerfeierlichkeiten für den zu Kriegsbeginn ermordeten Obersten Führer Irans, Ali Khamenei, wurde er, umringt von Sicherheitskräften, gesehen .Das Regime selbst hat am Montag neue Angriffe im Südwesten des Landes gemeldet. In der Industriestadt Abadan an der Grenze zum Irak wurden dabei zwei Menschen getötet und drei weitere verletzt. Laut dem Vizegouverneur der betroffenen Provinz Chusestan ereigneten sich die Angriffe kurz nach Mittag (Ortszeit). Die Behörden machten die USA für die Luftangriffe verantwortlich. Eigentlich hatte das US-Militär seine jüngste Angriffswelle am frühen Morgen für beendet erklärt.











