Bei ihrer Gründung 1946 verstanden sich die Bamberger Symphoniker als Nachfolgeorchester der nach den Beneš-Dekreten aus Prag vertriebenen Deutschen Philharmonie. So gehört die enge Verbindung zur Musikkultur des östlichen Nachbarn, gerade angesichts der oft konfliktreichen, aber auch tief miteinander verbundenen Vorgeschichte, von Beginn an zu ihrer DNA – und in den letzten Jahren umso mehr, seit 2016 Jakub Hrůša, zu dessen programmatischen Schwerpunkten stets die Pflege und Erschließung seiner heimatlichen böhmisch-mährischen Musiktraditionen zählte, Chefdirigent des Ensembles wurde.