Unschlagbar war erneut Sachsenring-Spezialist Marc Márquez. Schon zum zehnten Mal triumphierte der Spanier und untermauerte seinen Ruf als „King of the Ring“. Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus schwenkte für Márquez die Zielflagge.
„Ich bin super happy. Es war ein besonderes Wochenende“, sagte Márquez, der bei Volksfeststimmumg und Traumwetter vor fast 100.000 Zuschauern praktisch fehlerfrei über den Traditionskurs flog. „Wenn ich eine Chance auf die Meisterschaft haben will, musste ich attackieren. Und wir haben attackiert.“ Es sei eine „spezielle Zahl“, zehn MotoGP-Siege „hier am Sachsenring zu holen. Danke an die Fans.“
Der Spanier zieht damit gleich mit Giacomo Agostini. Der Rekord-Weltmeister aus Italien holte zwischen 1965 und 1975 ebenfalls in der Königsklasse zehn Siege auf einer Strecke (Imatra/Finnland).
Im WM-Klassement sprang der 33-Jährige Spanier vor der vierwöchigen Sommerpause mit nun 190 Punkten um zwei Positionen auf Rang drei. Es führt weiter Jorge Martín (Spanien/Aprilia/208), Zweiter ist Ogura (194) vor Márquez und Marco Bezzecchi (Italien/Aprilia/186), der sich am Samstag das linke Schlüsselbein gebrochen hatte und nicht starten konnte.
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