Der Autokonzern Stellantis hat sich im zweiten Quartal vom kräftigen Einbruch der Verkaufszahlen wieder etwas erholt. Der Absatz wuchs gegenüber dem schwachen Vorjahreszeitraum insgesamt um zehn Prozent auf 1,6 Millionen Fahrzeuge, wie der Mehrmarken-Konzern in Amsterdam auf Basis vorläufiger Schätzungen mitteilte. Vor allem der kräftige Anstieg der Auslieferungen in Nordamerika um 38 Prozent belebte den Aufschwung. Insbesondere neue oder aufgefrischte Modelle mit weiteren Antriebsvarianten seien bei den Kunden gut angekommen, hieß es. Im stückzahlenmäßig größten Markt Europa ging es um fünf Prozent nach oben.
Der Konzern mit italienischen, französischen und amerikanischen Wurzeln (unter anderem Opel, Fiat, Peugeot, Chrysler) war auf seinem vormals lukrativsten Markt USA in den vergangenen Jahren in schwere Bedrängnis geraten. Außer hausgemachten Problemen wie zu hoher Produktion und Preisverfall plagte den Autohersteller auch die politische Kehrtwende von US-Präsident Donald Trump bei Elektroautos. Vor allem wegen hoher Abschreibungen auf eingestellte Plattformen und Modelle schrieb Stellantis vergangenes Jahr seinen bislang größten Nettoverlust von 22,3 Milliarden Euro.
Fokus auf Kernmarken und Verbrenner












