Das Kitt Kollektiv hat eine Befragung zu Rassismus gemacht. 90 Prozent der Befragten sind betroffen. Was Kolleg_innen und Chef_innen verändern müssen.
taz: 90 Prozent der People of Colour oder mit Migrationsgeschichte in Redaktionen haben Rassismus erlebt. Das ist das Ergebnis eurer Befragung von 200 Personen in Redaktionen. Wart ihr vom Ergebnis überrascht?
Sarah Zaheer: Es ist auf jeden Fall schockierend und sollte zu denken geben. Für mich persönlich ist es aber nicht überraschend, weil ich von vielen Kolleg*innen Geschichten gehört habe und Redaktionsdynamiken selbst kenne. Aber ich finde es wichtig, dass diese Zahl jetzt da ist. Sie ist nicht repräsentativ, aber sie zeigt deutlich, dass es ein strukturelles Problem gibt. Und ich hoffe, dass unsere Recherche dazu führt, dass Rassismus und Diskriminierung wieder mehr in den Blick geraten.
taz: Wie seid ihr das als journalistisches Kollektiv angegangen?
Im Interview:






