Als ich frisch nach Graz gezogen war und mich mit der österreichischen Ballkultur noch nicht auskannte, erhielt ich eine Einladung zur Opernredoute. Damals sagte ich die Einladung ab, weil ich an dem Abend bereits zu einem anderen Ball verabredet war, und zwar zur Volkshausredoute. Ich wusste nicht, dass ich damit ein politisches Statement abgab. Die Opernredoute steht für das bürgerliche Graz. Sie findet im Neobarockbau auf der linken Seite des Flusses Mur statt, wo auch die pittoreske Altstadt liegt und sich an den Hängen die Villen aneinanderreihen. Der Dresscode schreibt festliche Kleidung vor, ein Ticket kostete dieses Jahr 265 Euro.
Graz: Diese KPÖ-Bürgermeisterin macht das Leben aller besser
Der Aufstieg der rechten FPÖ ist unaufhaltsam? Das stimmt nicht, wo Elke Kahr so regiert, dass die Menschen es im Alltag spüren.







