„Dito!“ heißt das „Spiel des Jahres“ 2026. Eine Kritikerjury zeichnete das Brettspiel des indonesischen Spieleautors Martin Ang (Game Factory) in Berlin aus. In dem Party-Wortspiel geht es darum, Assoziationen der Mitspielenden zu erahnen. Zu einer Oberkategorie denken sich alle Mitspieler Begriffe aus und tragen diese in eine Art Bingo-Tableau ein. Übereinstimmungen mit den Mitspielern und vollständige Reihen und Spalten geben Punkte.Laut der Jury-Begründung bietet „Dito!“ die Möglichkeit, die Mitspieler besser kennenzulernen. „Wissen ist nicht gefragt, sondern Verständnis für die Sicht der anderen – und ein taktisches Gespür für die beste Platzierung der Begriffe.“„Die Insel der Mookies“ gewinnt den Preis „Kinderspiel des Jahres“. Das Spiel des französischen Spieleautors Florian Sirleix (Kosmos/Scorpion Masqué) ist eher ungewöhnlich für ein Kinderspiel nur für zwei Personen.Der Münchner Spiele-Entwickler Reiner Knizia wurde Gewinner der Kategorie „Kennerspiel des Jahres“ mit dem Spiel „Rebirth“. Carsten Koall/dpaAls „Kennerspiel des Jahres“, das Menschen mit etwas mehr Spielerfahrung ansprechen soll, wurde „Rebirth“ des deutschen Spiele-Entwicklers Reiner Knizia (Frosted Games/Mighty Boards) ausgezeichnet. Knizia hat bereits 2008 gleich zwei Auszeichnungen bekommen: „Keltis“ wurde das „Spiel des Jahres“ und „Wer war's?“ das „Kinderspiel des Jahres“. Mit der Auszeichnung für das „Kennerspiel des Jahres“ hat er als erster Preisträger überhaupt die Auszeichnungen in allen drei Kategorien bekommen.Der Verein „Spiel des Jahres“ vergibt den Hauptpreis seit mehr als 45 Jahren. Die Jury wählte die Preisträger in allen drei Kategorien diesmal aus einer Rekordzahl von 571 Neuerscheinungen aus.