Hitze in Spanien: Das neue Normal

Mindestens 12 Menschen sind in den vergangenen Tagen bei Waldbränden in Andalusien gestorben. In Spanien werden es immer häufiger über 40 Grad.

Alles ausgebrannt: verheerende Waldbrände in Andalusien

Loyola Perez de Villegas Muniz/reuters

Selbst die Feuerwehrleute der Waldbrandeinheiten hatten so etwas noch nicht gesehen. Das Feuer in der andalusischen Provinz Almeria breitete sich mit bis zu 100 Metern pro Minute aus und verschlang alles auf seinem Weg durch die karge, zerklüftete Landschaft voller Gestrüpp. Auslöser waren wohl die Funken einer herabgefallenen Stromleitung am Donnerstag gegen Abend zwischen den kleinen südspanischen Dörfern Bedár und Los Gallardos. Am Sonntag konnte der Brand endlich eingedämmt werden. Bis dahin waren 7.000 Hektar Wald verwüstet und mindestens 12 Menschen gestorben. 23 Menschen werden noch immer vermisst. Seit Sonntag sind Freiwillige und Angehörige des Zivilschutzes dort unterwegs, wo das Gelände wieder begehbar ist, und suchen nach ihnen.