Rund ein Jahrzehnt nach ersten euphorischen Prognosen rund um selbstfahrende Autos ist es ruhiger geworden um die angekündigte Revolution auf den Straßen. Die technische Umsetzung erwies sich als komplexer als gedacht, auch die rechtlichen Hürden schienen oft unüberwindbar. Nun macht die globale Regulierung Fortschritte. Das Weltforum für die Harmonisierung von Fahrzeugvorschriften der UN-Wirtschaftskommission für Europa (UNECE) hat das weltweit erste bindende Regelwerk für vollautomatische Fahrsysteme verabschiedet.
Die entsprechende Verordnung schafft erstmals ein international harmonisiertes Fundament, das den legalen Einsatz fahrerloser Fahrzeuge im globalen Maßstab ermöglicht. Sie soll in der 2. Julihälfte in Kraft treten.
Das neue Rahmenwerk bricht mit dem bisherigen Flickenteppich nationaler Sonderwege, der Automobilhersteller und Softwareentwickler gleichermaßen ausbremste. Da die wichtigsten Automärkte der Welt wie die EU, die USA, China, Japan, Kanada und Großbritannien die Initiative mittragen, entsteht ein einheitlicher Markt mit klaren Spielregeln. Die Vorschriften definieren strenge Sicherheitsanforderungen und eine gemeinsame Methodik, um autonome Fahrzeuge zu validieren.








