Lesung junger Autor:innen in Berlin: Ein Bienennest summt in der Brust
„Die Zeit heilt alle Hündchen“ lautete der Titel einer Lesung im Literarischen Colloquium Berlin, auf der junge Autor:innen eigene Texte vorstellten.
Die Lesung „Die Zeit heilt alle Hündchen“ im Literarischen Colloquium Berlin mit jungen Autor:innen vor jungem Publikum
Am Donnerstagabend wirbeln vor dem Literarischen Colloquium in Berlin-Wannsee Staubpartikel, getaucht in das Licht der Sommersonne, durch die Luft. Tauben gurren und bei geöffneter Tür Richtung Wannsee beginnt die von dem Autor und Gastprofessor Matthias Nawrat geleitete Lesung „Die Zeit heilt alle Hündchen“. Zeit, um den Texten junger Autor:innen zu lauschen.
Diese dreizehn Autor:innen trafen sich über ein Semester hinweg, tauschten sich über Texte, das Leben als schreibende Person, über Politik aus. Dabei entstand etwa die Erzählung von Pia Kujat über die etwas skurrile Figur Spucke. „Spucke will wissen, wie es ist, eine Zunge zu haben. (…) In der Mitte krümmt sich ein Läppchen. Nee, ein Regenwurm. Er glitzert in der Höhle und wagt sich nicht raus.“






