Albert Einstein gilt weltweit als Synonym für Genialität, doch auch dieser Ausnahmephysiker traf im Laufe seines Lebens grundlegende wissenschaftliche Fehleinschätzungen. Wie ein aktueller historischer Rückblick auf dem US-Wissenschaftsportal Live Science zeigt, scheiterte er wiederholt an seinen eigenen philosophischen Überzeugungen und an mathematischen Hürden.Anzeige
Eine seiner bekanntesten Vorhersagen betrifft die Gravitationswellen, deren Existenz er im Jahr 1916 zunächst völlig korrekt auf Basis der Allgemeinen Relativitätstheorie berechnete. Als er die Ausbreitung dieser Wellen in der Raumzeit später detaillierter beschreiben wollte, stieß er jedoch auf mathematische Unendlichkeiten, die er physikalisch nicht akzeptieren konnte.
Der Streit um die Gravitationswellen
Aufgrund seiner vermeintlichen Berechnungsfehler widerrief der Wissenschaftler seine eigene theoretische Vorhersage und reichte ein Manuskript ein, das die Nichtexistenz von Gravitationswellen beweisen sollte. Als ein für ihn anonymer Gutachter der Fachzeitschrift Physical Review. heute als der Physiker Howard Percy Robertson bekannt, einen Fehler anmerkte, zog der Physiker den Text empört zurück und reichte ihn bei einem anderen Journal ein.Anzeige






