Auch wenn es nach einer schlimmen Nachricht klingt, sind die Beschäftigten erleichtert. In Deutschlands zweitgrößtem Stahlwerk, den Hüttenwerken Krupp Mannesmann (HKM) in Duisburg, werden bis Ende 2028 rund 1700 von 2700 Jobs gestrichen, die Produktionskapazität wird halbiert. Das verkündete der Stahlkonzern Salzgitter aus Niedersachsen, der neue Alleineigentümer, Ende voriger Woche. Für die Betroffenen ist das traurig, doch bei der Gewerkschaft IG Metall und Mitarbeitern überwiegt die Freude. Schließlich bedeutet die Mitteilung, dass Salzgitter HKM in abgespeckter Form am Leben halten will und der Standort nicht dichtgemacht wird, wie sie lange befürchtet haben.