PfadnavigationHomeSportFußballWMNeuer Bundestrainer gesuchtNach Geheimtreffen in New York – DFB mit Klopp grundsätzlich einigStand: 15:29 UhrLesedauer: 2 MinutenDie DFB-Spitze ist zu einem Treffen mit Jürgen Klopp nach New York gereist. Auch sein Gehalt als möglicher Bundestrainer wird dabei Thema sein. Die bisher diskutierten Summen seien für den Fall, dass Klopp als Bundestrainer Erfolg habe, „sogar noch gering“, sagt Jens Lehmann.Der DFB sucht einen Nachfolger für Julian Nagelsmann. Bei einem Geheimtreffen verhandeln die Verantwortlichen mit Jürgen Klopp. Jetzt äußert sich der Verband offiziell. Und erklärt den Fahrplan für den Poker.Der Poker um Jürgen Klopp nimmt Fahrt auf. Am vergangenen Freitag traf sich eine Delegation des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) um Präsident Bernd Neuendorf und Bundesliga-Boss Hans-Joachim Watzke in New York mit Klopp und dessen Berater Marc Kosicke. Der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund soll neuer Bundestrainer werden. Er ist der auserkorene Kandidat für die Nachfolge von Julian Nagelsmann.Am Samstagnachmittag nach dem Gipfeltreffen veröffentlichte der DFB eine Mitteilung zu den Klopp-Verhandlungen. Der Verband schrieb: „Zu den Gesprächen mit Jürgen Klopp erklärt der Deutsche Fußball-Bund (DFB): DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke haben gestern in New York ein erstes intensives Gespräch mit Jürgen Klopp zur möglichen Übernahme des Amtes des Bundestrainers geführt. Bei dem konstruktiven Austausch wurde eine Verständigung über wesentliche Eckpunkte eines potenziellen Vertrages erzielt.“Weiter heißt es in der Mitteilung: „Die Gespräche werden in der kommenden Woche fortgesetzt. Beide Seiten sind zuversichtlich, dass die Verhandlungen - vorbehaltlich einer Einigung mit Klopps derzeitigem Arbeitgeber Red Bull - letztlich erfolgreich abgeschlossen werden können. Ein möglicher Vertrag muss final in einer gemeinsamen Sitzung von Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG beschlossen werden.“Vertrag bis nach der WM 2030Die Eckdaten einer möglichen Zusammenarbeit waren bereits vor dem Gipfel grob abgestimmt. Klopp soll bis nach der WM 2030 beim DFB unterschreiben. Er soll minimal mehr als Vorgänger Nagelsmann, der auf bis zu sieben Millionen Euro Gehalt im Jahr kam, erhalten. Über das Geheimtreffen in New York hatten „Bild“ und WELT exklusiv berichtet.Lesen Sie auchDer DFB muss zudem noch mit Red Bull verhandeln. Beim österreichischen Milliardenkonzern ist Klopp als „Head of Global Soccer“ vertraglich bis 2029 ohne Ausstiegsklausel gebunden. RB-Boss Oliver Mintzlaff wird in den kommenden Tagen zu Verhandlungen in New York erwartet.NH/jwo