Nach der Bestattung von Irans getötetem obersten Führer Ajatollah Ali Khamenei hat die Staatsführung Rache für seinen Tod geschworen. »Rache ist die Forderung unseres Volkes und muss ganz gewiss erfolgen«, hieß es in einer im Staatsfernsehen verlesenen Mitteilung, die Khameneis Sohn und Nachfolger Mojtaba zugeschrieben wurde.Ali Khamenei war am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Teheran getötet worden. Mehr als fünf Wochen führten die USA und Israel daraufhin Krieg gegen Iran, bis Anfang April eine Waffenruhe vereinbart wurde. Es kam trotz der Waffenruhe und einem Rahmenabkommen aber auch danach immer wieder zu gegenseitigen Angriffen, zuletzt vor wenigen Tagen. Insbesondere der Streit über die Kontrolle der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus heizt den Konflikt zwischen den USA und Iran immer wieder aufs Neue an.
Die Befehle seien erteilt, schreibt Trump, das US-Militär sei »bereit, willens und in der Lage« über einen Zeitraum von einem Jahr alle Gebiete in Iran »vollständig« zu zerstören. Bereits auf dem Nato-Gipfel hatte er Spekulationen über seine Sicherheit angeheizt.Spekulationen über Mojtaba Khameneis GesundheitszustandSeit seiner Ernennung zum neuen obersten Führer vor mehr als vier Monaten ist Mojtaba Khamenei nicht öffentlich in Erscheinung getreten. Seither wird viel über seinen Verbleib und auch seinen Gesundheitszustand spekuliert. US-Medienberichten zufolge soll er bei dem Luftangriff, bei dem sein Vater getötet wurde, schwer verletzt worden sein. Irans Staatsfernsehen bezeichnete ihn bereits vor Monaten als »Kriegsversehrten«, nannte jedoch keine Einzelheiten.














