Stand: 11.07.2026 • 12:50 Uhr

Zuletzt waren Duelle gegen Jannik Sinner für Alexander Zverev eher hoffnungslos. Doch beim neuerlichen Aufeinandertreffen gegen den Südtiroler dürfte der beste deutsche Tennisspieler größere Chancen haben.

Die jüngste Bilanz ist ernüchternd: Neun Niederlagen in Serie, gerade einmal zwei Satzgewinne für Alexander Zverev. Auf den ersten Blick kann der Sieger im Wimbledon-Finale der Männer (So. ab 17 Uhr im Live-Ticker bei sportschau.de) eigentlich nur Jannik Sinner heißen. Eigentlich. Denn es hat sich beim Deutschen spätestens seit Jahresbeginn doch einiges geändert.

"Ich habe mich entschieden, dass ich anders Tennis spielen möchte", sagte Zverev nach seinem eindrucksvollen Halbfinal-Sieg gegen den britischen Shootingstar Arthur Fery. "Das kann manchmal ein bisschen dauern."

Dieses Vorhaben hat Zverev in den vergangenen Monaten eindrucksvoll umgesetzt, er präsentiert sich seit einiger Zeit in bestechender Form. Die modernen Messmethoden während eines Matches zeigen, dass sich der 29-Jährige in vielerlei Hinsicht im Vergleich zu 2025 verbessert hat, auch wenn es auf diesem Weltklasse-Niveau häufig nur um Nuancen geht, die den Unterschied ausmachen.