Peru hat die Qualifikation für die Fußball-WM zwar klar verpasst, doch das XXL-Turnier in Nordamerika wird in dem Andenstaat sehr genau verfolgt – besonders die Leistungen der norwegischen Sturm-Urgewalt Erling Haaland, 25, werden registriert. Und das lässt sich nun an einer Statistik eindeutig ablesen: Wie die peruanische Meldebehörde mitteilt, verzeichnete sie einen Haaland-Hype bei den Namen Neugeborener.

Demnach tragen 468 Kinder in Peru den Nachnamen des 25 Jahre alten Torjägers nun als Vornamen, weitere 91 Säuglinge wurden sogar komplett Erling Haaland genannt. »Fußballstars dienen den Peruanern als Inspiration, ihre Kinder mit diesen Namen registrieren zu lassen«, erklärt Behördensprecher Ivan Torres bei Panamericana Television. »Haaland ist auch Peruaner«, scherzte er.Das Fußballfieber hat frischgebackene Eltern in Peru schon in der Vergangenheit inspiriert:

3402 im Land geborene Menschen tragen den Namen Messi – 292 führen gar den vollständigen Namen des argentinischen Weltstars Lionel Messi. Der Portugiese Cristiano Ronaldo hat 1185 peruanische Namensvettern, während 1241 Personen nach dem spanischen Ausnahmetalent Lamine Yamal benannt sind. und erstaunliche 33.809 Personen tragen den Namen des Brasilianers Neymar.»Haaland ist eine Maschine, ein Biest«Der norwegische Torjäger Haaland erlebt während der derzeitigen Fußball-Weltmeisterschaft weltweit eine enorme Welle der Beliebtheit. Mit seinen inzwischen schon sieben Toren trug er maßgeblich dazu bei, dass seine Mannschaft ins Viertelfinale einzog. Dort tritt Norwegen an diesem Samstag in Miami auf England.