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WM 2026: Norwegen-Trainer kritisiert Haaland Live-Blog Merino erlöst Spanien bei belgischem Torwart-Drama +++ Argentinien-Legende Kempes weist Verschwörungstheorien zurück +++ Der WM-Blog.

11.07.2026 - 10:52 Uhr Artikel anhörenNorwegens Stürmer Erling Haaland: Trotz öffentlicher Kritik seines Trainers Ståle Solbakken steht der Torjäger gegen England in der Startelf. Foto: ImagoNorwegen-Trainer kritisiert HaalandNorwegens Trainer Stale Solbakken hat eine unerwartete Seite seines Stürmer-Stars Erling Haaland offenbart. Angesprochen auf die bisher sieben WM-Tore Haalands meinte Solbakken: „Der Hunger ist nicht so groß im Training. Das war in einigen Einheiten so, wenn ich ehrlich bin.“Dennoch wird der 25-Jährige am Samstagabend (23.00 Uhr/MagentaTV) im Viertelfinale gegen England in Miami in der Startelf stehen. Wo es dann zum Torjäger-Duell mit Harry Kane kommt. „Es ist kein Geheimnis, dass die beiden die Matchwinner für ihr Team sind“, sagte Solbakken.Als einen Faktor machte der 58-Jährige die klimatischen Bedingungen aus. Aktuell herrschen in Miami Temperaturen von etwa 36 Grad in Verbindung mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit.England-Coach Tuchel – Bayern holt das Beste aus Kane herausEnglands Nationaltrainer Thomas Tuchel sieht im Wechsel zum FC Bayern München einen Grund für die Topform von Stürmer Harry Kane. „In einer Umgebung wie bei den Bayern zu sein, wo es immer nur ums Gewinnen geht, formt deine Mentalität“, sagte Tuchel. „Dort gibt es keine Ausreden. Jeden Tag geht es ums Gewinnen. Das holt das Beste aus Harry heraus.“Kane, der bisher sechs Tore bei dieser WM erzielt hat, wird auch an diesem Samstagabend in Miami (23.00 Uhr/MagentaTV) im Viertelfinale gegen Norwegen zu den Schlüsselspielern zählen. Aus England war zuletzt Kritik am Bayern-Wechsel von Kane vor drei Jahren aufgekommen. Der frühere Nationalspieler Michael Owen meinte, Kane sei besser als die Bundesliga, da diese abgesehen von den Bayern „sehr durchschnittlich“ sei.Merino erlöst Spanien bei belgischem Torwart-DramaMikel Merino hat Spanien nach einem Geduldsspiel ins WM-Halbfinale gegen Frankreich geschossen. Beim 2:1 (1:1) im Viertelfinale gegen Belgien traf der eingewechselte Profi vom FC Arsenal in der 88. Minute zum Siegtor und sorgte für den ersten Einzug Spaniens in die Top-Vier seit dem WM-Titel vor 16 Jahren. Dabei profitierten Merino und der Europameister von einem Patzer von Senne Lammens, der in der Schlussphase den verletzten Stammkeeper Thibaut Courtois ersetzte.„Überglücklich“ war der Matchwinner, dem schon im Achtelfinale gegen Portugal das Siegtor gelungen war. „Man gewöhnt sich langsam dran. Ich bin schon wieder reingekommen und habe kurz vor Schluss den Treffer erzielt, der entscheidend war“, sagte Merino mit einem breiten Grinsen. Bei der EM 2024 war er mit seinem Siegtreffer gegen die deutsche Nationalmannschaft zum DFB-Schrecken avanciert. „Jetzt kommt die nächste Aufgabe, die wir vor der Brust haben. Es sind noch zwei Spiele und dann hoffen wir, dass wir unseren Traum wahr lassen werden können“, sagte Merino.Nach 649 Minuten: Rekord-Torwart Simon kassiert GegentorSpaniens Nationaltorwart Unai Simon hat seine Rekordserie ohne Gegentor bei der Fußball-WM nach 649 Minuten beenden müssen. Der Belgier Charles De Ketelaere traf im Viertelfinale des XXL-Turniers in den USA, Kanada und Mexiko in der 41. Minute gegen den Keeper von Athletic Bilbao zum 1:1. Spanien hatte als einziges Team des Turniers zuvor noch gar kein Gegentor kassiert. Den alten Rekordwert von Walter Zenga hatte Simon bereits im Sechzehntelfinale gegen Österreich überboten. Der Italiener war bei der Heim-WM 1990 zwischen dem Auftaktspiel und dem Halbfinale 517 Minuten ohne Gegentreffer geblieben. Simons Unbezwungen-Serie begann bei der WM 2022 in Katar, als er im letzten Gruppenspiel gegen Japan (1:2) in der 51. Minute von Ao Tanaka überwunden worden war. Danach folgte zwar das Aus im Achtelfinale gegen Marokko, das aber nach einem 0:0 erst im Elfmeterschießen. Bei der aktuellen WM in Amerika wurde Simon weder von den Kickern von Kap Verde (0:0) noch jenen aus Saudi-Arabien (4:0), Uruguay (1:0), Österreich (3:0) oder Portugal (1:0) bezwungen.Mohamed Salah: „Ich weiß, dass ihr immer noch sauer seid“Die Fans empfingen Star Mohamed Salah & Co. nach dem Frust-Aus bei der Fußball-WM in der ägyptischen Heimat begeistert. Doch der Kapitän seiner Mannschaft weiß, dass der umstrittene K.o. gegen Weltmeister Argentinien im Achtelfinale (2:3) noch schmerzen wird. „Ich weiß, dass ihr immer noch sauer seid, aber ich verspreche euch, dass ich alles tun werde, was in meiner Macht steht, um sicherzustellen, dass das ein neuer Anfang für den ägyptischen Fußball auf der internationalen Bühne wird“, schrieb der langjährige Stürmer des FC Liverpool, dessen Vertrag ausgelaufen ist, an die Fans in den sozialen Medien. „Dieses Team verdient euer Vertrauen.“Salah (34) und der ägyptische Tross kamen am Freitag am Flughafen El-Alamein, westlich von Alexandria, wieder in der Heimat an. Der Verband hat wegen des WM-Aus Beschwerde gegen den französischen Referee François Letexier und dessen Assistenten eingereicht. Nach Ansicht des Verbandschefs Hany Abo Rida unterliefen den Schiedsrichtern eklatante Fehler, er monierte auch eine Doppelmoral.Mohamed Salah bei der Ankunft in der Heimat: Umringt von zahlreichen Fans. apÄgyptens Nationaltrainer Hossam Hassan war unmittelbar nach dem Aus außer sich gewesen. „Uns ist Unrecht widerfahren“, schimpfte er. Seiner Meinung nach habe „die argentinische Seite Druck auf den Schiedsrichter ausgeübt“. Er kündigte an, die weitere WM zu boykottieren.Zoff um Belgier Debast: Verein will WM-Einsatz verhindernNach einem Streit mit Sporting Lissabon muss die belgische Fußball-Nationalmannschaft auch im heutigen WM-Viertelfinale gegen Spanien (21.00 Uhr/ZDF, MagentaTV) auf Verteidiger Zeno Debast verzichten. Medien zitierten übereinstimmend aus einer Mitteilung des belgischen Fußballverbands RBFA. Demnach hält der portugiesische Erstligist aus Lissabon seinen 22 Jahre alten Spieler „aus medizinischer Sicht nicht für spielfähig“. Diese Einschätzung weiche „von der des medizinischen Stabs der „Red Devils“ sowie der medizinischen und versicherungstechnischen Stellen der Fifa ab“.Zeno Debast: Noch ohne Einsatz bei der WM. ImagoDebast war wichtiger Bestandteil der belgischen Mannschaft während der WM-Qualifikation. Er verletzte sich aber vor der Endrunde am Bein und sollte im Laufe des Turniers wieder fit werden. Bei der WM hat Debast aber noch keinen Einsatz absolviert. „The Athletic“ zufolge soll vor dem Viertelfinale gegen Spanien aber noch ein Treffen in Los Angeles zwischen Vereins- und Verbandsvertretern stattfinden, um die Situation um den 26-maligen Nationalspieler zu beurteilen.Argentinien-Legende Kempes zu Verschwörungstheorien: „Verlierer werden immer jammern“Fußball-Legende Mario Kempes hat sich in die Diskussion um eine angebliche Bevorzugung der argentinischen Nationalmannschaft um Superstar Lionel Messi bei der WM eingeschaltet. „Die Verlierer werden immer jammern“, sagte der mittlerweile 71 Jahre alte Weltmeister von 1978 – in Argentinien – dem Sender TyCSports. „Und um zu glauben, dass man dir eine Weltmeisterschaft schenkt, muss man schon sehr, sehr ... sein“, meinte Kempes. Vor allem im Internet kursieren Spekulationen, dass der Titelverteidiger, der am Sonntag (3.00 Uhr/MESZ) im Viertelfinale des XXL-Turniers in Kansas City gegen die Schweiz antreten muss, bevorzugt würde. Dazu trugen Szenen bei wie das Foul von Messi im ersten Spiel. Er trat in der Partie gegen Algerien mit der Sohle Richtung Achillessehne von Aïssa Mandi. Der polnische Schiedsrichter Szymon Marciniak beließ es bei einer Ermahnung, danach schoss Messi noch zwei seiner drei Tore zum 3:0 gegen die Nordafrikaner.Zudem gab es im Achtelfinale gegen Ägypten (3:2) in der hitzigen Schlussphase mehrere strittige Szenen, die zu Toren der Südamerikaner führten. Sie hatten bis zur 78. Minute noch mit 0:2 zurückgelegen. Des Weiteren befeuerten lobende Aussagen von FIFA-Boss Gianni Infantino über Messi und Argentinien die Verschwörungstheorien. Eine faktische Grundlage für die Spekulationen gibt es aber nicht.Er sei von einem kolumbianischen Radiosender gefragt worden, ob es wahr sei, dass man Argentinien die Weltmeisterschaft in Katar geschenkt habe und nun auch die Spiele, berichtete Kempes weiter: „Was soll man dazu sagen? Sollen sie doch weiterreden, kein Problem. Wenn man jedes Mal antwortet, wenn man gefragt wird, wird man noch verrückt.“Fifa-Präsident Gianni Infantino (links) und Argentiniens Fußballlegende Mario Alberto Kempes beim WM‑Achtelfinalspiel zwischen Argentinien und Kap Verde. apJetzt wird verhandelt: DFB-Spitze auf dem Weg zu Klopp nach New YorkDFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Stellvertreter Hans-Joachim Watzke sind zu den Vertragsgesprächen mit Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp in die USA aufgebrochen. Nach dpa-Informationen machten sich die Fußball-Spitzenfunktionäre wie geplant auf den Weg nach New York, wo die Details zum avisierten Engagement des 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann stattfinden sollen. Zuerst hatten RTL und ntv über Details der Flugroute berichtet. Am frühen Freitagnachmittag Ortszeit sollen Neuendorf und Watzke in New York eintreffen. In die deutsche Nacht hinein könnten Gespräche also schon beginnen. Klopp ist der absolute Top-Kandidat für den nach dem WM-Debakel und folgenden Rücktritt von Nagelsmann vakanten Bundestrainer-Posten. Der einstige Erfolgscoach von Borussia Dortmund und des FC Liverpool hatte in den vergangenen Tagen mehrfach seine Bereitschaft signalisiert, das Amt zu übernehmen. Hans-Joachim Watzke (li), Bernd Neuendorf: dpaGeklärt werden muss unter anderem noch, die Auflösung von Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer beim Getränkekonzern Red Bull. Hierzu soll es nach den DFB-Gesprächen weitere Verhandlungen in New York mit Geschäftsführer Oliver Mintzlaff geben. Dem Vernehmen nach sind alle Parteien an einer Lösung interessiert. Die ersten Länderspiele als Bundestrainer stünden für Klopp im September und Oktober an, wenn die Nationalmannschaft mit vier Partien innerhalb von zehn Tagen in den Niederlanden, gegen Serbien und zweimal gegen Griechenland in die Nations League startet. Bei der WM war die mit großen Ambitionen ins Turnier gegangene Auswahl kläglich in der Zwischenrunde mit einem 3:4 im Elfmeterschießen an Paraguay gescheitert.„Nichts kann sie aufhalten“ – Pressestimmen zum Frankreich-ErfolgNach dem souveränen 2:0-Sieg gegen Marokko und dem Einzug ins Halbfinale der Fußball-WM erhält die französische Nationalmannschaft in den internationalen Medien viel Lob. Besonders Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé stehen im Mittelpunkt.Frankreich„L'Équipe“: „Nicht aufzuhalten. Erst ineffizient, dann mitreißend: Frankreich bezwingt Marokko und zieht ins Halbfinale der WM 2026 ein.“„Le Parisien“: „Nichts kann sie aufhalten. (...) Die Welt liegt ihnen zu Füßen. Zumindest ist es in greifbarer Nähe. Mit dem Einzug ins Halbfinale der Weltmeisterschaft nähern sich die Blauen gemeinsam ihrem Traum vom dritten Weltmeistertitel. Sie müssen noch zwei Spiele gewinnen – die wichtigsten ihrer gesamten Fußballkarriere.“„Le Figaro“: „Wer warten kann, wird belohnt. Lange Zeit musste Frankreich im Viertelfinale von Foxborough gegen Marokko Geduld beweisen und bis zur Stundenmarke warten, ehe die Mannschaft dank des Duos Mbappé/Dembélé Marokko bezwang.“ USA„The Athletic“: „Mbappé glänzt, Frankreich schlägt Marokko und erreicht das WM-Halbfinale. Kann sie überhaupt jemand stoppen?“ England„The Telegraph“: „Ein ungefährdeter Sieg für Frankreich – die Mannschaft spaziert ins Halbfinale. Von der Anspannung, dem Druck und dem Nervenkitzel, die man normalerweise mit einem WM-Viertelfinale verbindet, war kaum etwas zu spüren. Die Partie wirkte eher wie ein Gruppenspiel, eine Pflichtaufgabe, die es abzuhaken galt.“ „The Guardian“: „Kylian Mbappé führt nun das Rennen um den Goldenen Schuh an. (…) Allerdings nur dank seiner Vorlagen und obwohl er ein Spiel mehr absolviert hat als seine engsten Verfolger Lionel Messi, Erling Haaland und Harry Kane. Auch Mbappés Teamkollege Ousmane Dembélé dürfte den Traum vom glänzendsten Schuh noch nicht aufgegeben haben.“ „Daily Mail“: „Kylian Mbappé ist einfach nicht aufzuhalten. Wenn er bei einem WM-Spiel auf dem Platz steht, kann man fast darauf wetten, dass er den Ball im Tor unterbringt. Bei diesem Turnier passiert das beinahe immer.“ Kilian Mbappé umarmt Ousmane Dembele: Torschützen auch gegen Marokko.Spanien„Marca“: „Mbappé knackt den unbezwingbaren Bono.“ „AS“: „Didier Deschamps hat bei seiner dritten WM-Teilnahme als Trainer erneut nicht enttäuscht und erreicht mindestens wieder die vorletzte Runde des Turniers. Das gilt auch für Kylian Mbappé, der zur Stelle war und den Widerstand Marokkos brach – einer Mannschaft, die weit von der Form entfernt war, die sie bis dahin im Turnier gezeigt hatte.“ „Mundo Deportivo“: „Kylian Mbappé ist ein Genie, ein geborener Torjäger, ein Fußballer, der für seine Nationalmannschaft immer dann zur Stelle ist, wenn Spiele einen entscheidenden Akteur braucht. Mit einem traumhaften Treffer schoss er Frankreich ins WM-Halbfinale – es war sein achtes Tor im Turnierverlauf, womit er im erbitterten Wettlauf um das Brechen sämtlicher Rekorde erneut mit Lionel Messi gleichzog.“ Italien„Gazzetta dello Sport“: „Frankreich ist von einem anderen Planeten: Mbappé und Dembélé schießen Marokko aus dem Turnier.“ Schweiz „Blick“: „Mbappé macht Penalty-Bock wett und rückt Messi auf die Pelle.“Österreich„Krone“: „Während die von vielen als Geheimfavorit bezeichneten Marokkaner im Viertelfinal-Hit enttäuschten, zeigten die Franzosen erneut, dass der Titel in diesem Jahr nur über sie führt.“Spanien-Coach vor Belgien-Duell: Kein Gedanke an FrankreichSpaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente will sich auf keinen Fall schon mit einem möglichen WM-Halbfinale gegen Frankreich beschäftigen. „Wir denken an nichts anderes als Belgien morgen. Wenn wir da gewinnen, dann sprechen wir über Frankreich. Aber als Profis kann ich versichern, wir sind komplett auf das Spiel morgen fokussiert“, sagte er vor dem Viertelfinale gegen Belgien in Inglewood südlich von Los Angeles (21.00 Uhr MESZ/Magenta TV und ZDF). Das 2:0 der Franzosen gegen Marokko habe er aber geschaut, sagte er. „Frankreich war das bessere Team. Wir wissen, was sie können.“Vor den Belgiern, die beim 4:1 im Achtelfinale gegen die USA sogar komplett auf Kevin De Bruyne verzichteten, hat de la Fuente Respekt. „Belgien ist ein sehr starkes Team, Spieler, die es gewohnt sind zu gewinnen. Das wird eine Herausforderung. Wir haben noch die besten acht Teams, das Spiel morgen wird das schwerste des Turniers“, sagte der 65-Jährige. Luis de la Fuente: „In der Ruhe liegt die Kraft.“ Imago