Liebe Leserin,lieber Leser,in einigen Bundesländern laufen die Sommerferien schon, in NRW starten sie kommende Woche. Sechseinhalb Wochen keine Schule – für Kinder wohl die schönste Zeit des Jahres. Und auch ich mag die Sommerferien. Theoretisch zumindest. Wären da nicht nur 30 Urlaubstage, die mir zur Verfügung stehen.Denn bündelt man alle Schulferien des Jahres, kommt man auf sage und schreibe 75 Werktage. Ohne die vier beweglichen Ferientage und die sechs weiteren freien Tage, die – zumindest an der Schule, die meine Kinder besuchen – durch Zeugniskonferenz, Lehrerfortbildung oder Betriebsausflug hinzukommen.85 Tage, an denen meine Kinder keine Schule haben, stehen also meinen 30 Urlaubstagen gegenüber. Selbst wenn sich beide Elternteile splitten, würden 25 Tage ohne Betreuung übrig bleiben.Und dann muss man auch noch, will man denn verreisen, horrende Preise zahlen, weil die Tourismusbranche die erzwungenen Urlaubszeiten schamlos ausnutzt. Flugpreise und Hotelkosten steigen in den Schulferien häufig um 50 Prozent oder mehr.Vielleicht könnte die Koalition also auch hier mal eine Reform in den Blick nehmen? Immerhin gibt es knapp elf Millionen Familien mit Kindern in Deutschland, knapp drei Millionen Menschen sind alleinerziehend. Ich weiß, Schule ist Ländersache. Aber was meinen Sie, Herr Merz, wäre das nicht mal ein Thema, mit dem Sie viele Menschen glücklich machen könnten? Extra-Urlaub für Eltern? Aber leider fragt mich ja keiner.Wir dagegen wollen Sie fragen: Wie gefällt Ihnen unser Wochenend-Angebot? Welche Geschichten lesen Sie gern, welche weniger gern? Und welche Änderungen würden Sie sich wünschen? Schreiben Sie mir, ich freue mich auf Ihre Ideen oder Vorschläge.Ich wünsche Ihnen ein Wochenende, an dem Sie ausreichend gehört werden.IhreClaudia PansterRessortleiterin Wochenende & ReportKolumnistin: Für Eltern ist der Sommerurlaub eine größere Frage als die nach der perfekten Freizeitgestaltung, findet unsere Autorin. Foto: Max Brunnert, Getty [M] HandelsblattEltern haben Vorrang – ist das fair?Man kann das Thema Ferienplanung natürlich auch von der anderen Seite aus betrachten, nämlich aus der Sicht der Nicht-Eltern. Wer Kinder hat, darf sich im Sommer wochenlang freinehmen – wer keine hat, muss schauen, was übrig bleibt. Agatha Kremplewski fragt sich in ihrer Kolumne, ob das wirklich fair ist.Fifa-Präsident Infantino: „Sobald man Fußball spielt, weiß man, dass es Regeln gibt.“ Foto: AP, HB/Flux2 [M]Höher, schneller, reicher – das umstrittene System InfantinoErst setzte die Fifa nach dem Anruf Donald Trumps die Rot-Sperre für einen US-Spieler aus. Dann reichte Ägyptens Verband nach dem umstrittenen Achtelfinal-Aus gegen Argentinien Beschwerde ein, weil auf den Schiedsrichter angeblich Druck ausgeübt worden sei. Selten stand Fifa-Präsident Gianni Infantino so in der Kritik wie dieser Tage, wenige Spiele vor dem Finale der größten Weltmeisterschaft der Geschichte. Zu Recht?, fragen Laurin Meyer und Elisabeth Postl.Amelie und Timo Sperber bei der TV-Show „Die Höhle der Löwen“: Mit frischer Nusscreme auf Nespresso-Spuren. Foto: RTL / Bernd-Michael MaurerMehr als drei Haselnüsse für AschenbrödelWolfgang Ischinger: „Das Wort Autonomie nehme ich immer noch mit Vorsicht in den Mund.“ Foto: Kay Nietfeld/dpa, Bloomberg [M]„Hütet euch, uns auszuschließen“Wolfgang Ischinger hat als Chef der Münchner Sicherheitskonferenz sein Berufsleben der transatlantischen Allianz gewidmet. Philipp Alvares de Souza Soares hat den 80-Jährigen in Palo Alto getroffen, um mit ihm über ein Europa zu sprechen, das sich bei Schlüsseltechnologien wie Künstlicher Intelligenz zwischen den USA und China entscheiden muss.Bücher: Lektüre, die Sie im Sommer inspirieren kann. Foto: Getty ImagesSonnige SeitenUrlaubszeit ist Lesezeit. Diese zehn Bücher sind im ersten Halbjahr 2026 erschienen. Sie eignen sich wunderbar, um am Strand, im Tal oder auf dem Balkon dem Alltag zu entfliehen – und dennoch neue gedankliche Landschaften zu entdecken. Sven Prange hat sie schon gelesen.Dax-Chefs Busch, Orlopp, Höttges, Kamieth (v. li.): Sie schneiden beim Redner-Ranking 2026 gut ab. Foto: Reuters, Imago (2), Picture Alliance [M]Das lässt sich von Dax-Chefs für den idealen Auftritt lernenDie Universität Hohenheim analysiert in Kooperation mit dem European Speechwriter Network jedes Jahr die Reden der 40 Dax-Chefs. Wie gut waren Manuskript, Auftritt und Inszenierung der Konzernlenker? Auf die Topplätze in diesem Jahr schafften es vor allem diejenigen, die in drei Kategorien besonders glänzten. Welche das sind, analysieren Julia Beil und Milena Merten.„Jeff Koons Portrait The Red Couch by Kevin Clarke“: Entstanden im Rahmen des Projekts „Red Couch Revisited. 1979 / 2026“. Foto: Kevin Clarke 2026 / Courtesy Galerie Breckner„Wir sollten die Technologien für mehr Menschlichkeit nutzen“Lucid Gravity: Das erste SUV der Marke punktet mit viel Platz und großer Reichweite. Foto: Lucid/HandelsblattDie wundersame Welt der SchwerkraftLucid hat mit dem Gravity ein Auto gebaut, das jeder Schwerkraft trotzt. Fast fünf Meter, knapp 2,8 Tonnen schwer, beschleunigt der Gravity dennoch wie ein Sportwagen. Dabei ist er so komfortabel wie eine Oberklasse-Limousine. Eigentlich kann dieses Auto alles. Und doch verlief der Test anders, als Lukas Bay es erwartet hatte.Kolumnist Firlus, Straße: Ich komme mit dem Rad so weit wie mit dem Auto? Foto: Privat (2)Zielzeit verpasst? Staunen Sie besser über sich selbstEs ist am 17. Juli exakt 15 Jahre her, dass Thorsten Firlus auf der Rückfahrt von seinem ersten Triathlon in Hamburg über die olympische Distanz (1500 m Schwimmen, 40 km Rad, 10 km Laufen) im Zug auf der Landungsbrücke dachte: Und das soll viermal hintereinander am Stück gehen? Ironman? Kann ich das? Ob er darauf eine Antwort gefunden hat, lesen Sie in seiner Kolumne.Ulf Sommer: Er analysiert für das Handelsblatt Aktien- und Bilanzkennzahlen. Foto: HBAktie der Woche: Rekordgewinn als AktionärsschreckIn der abgelaufenen Woche übertraf der weltgrößte Halbleiterhersteller Samsung Electronics die Erwartungen deutlich und steigerte seinen Quartalsgewinn um 1800 Prozent. Dennoch fiel die Aktie daraufhin in der Spitze um zehn Prozent. Für Ulf Sommer ist das ein Vorgeschmack darauf, wie es dem Aktienmarkt bald ergehen könnte.Fleischkäsebrötchen von Globus: Erfolgreiches Marketing. Foto: PR, Imago/Jan HuebnerWarum eigentlich verkauft Globus Ein-Euro-Leberkäs-Brötchen?Das Fleischkäsebrötchen der Supermarktkette Globus kostet einen Euro, seitdem es den Euro gibt. Jedes Jahr werden etwa 30 Millionen verkauft. Was bringt das dem Unternehmen? Das erklärt Nell Rubröder im Video der Woche. Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt