Die Forscher fanden auch Ansatzpunkte, um ein Gen zu hemmen, das in besonders widerstandsfähigen B-Zell-Lymphomen aktiv ist. Auch wenn es noch lange dauern werde, neue Medikamente zu entwickeln, seien die Erkenntnisse der Studie ein wichtiger Schritt hin zu einer personalisierten Therapie.Jedes Jahr erkranken auf der ganzen Welt mehr als 150.000 Menschen am diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom. Es ist die häufigste aggressive Form von Lymphdrüsenkrebs, wie die Goethe-Uni schreibt. Meist erhalten die Patienten nach der Diagnose eine Standardbehandlung mit einer Chemotherapie und einem therapeutischen Antikörper. Knapp zwei Drittel der Erkrankten haben gute Aussichten, damit geheilt zu werden. Gut ein Drittel erleidet jedoch einen Rückfall oder reagiert gar nicht erst auf die Behandlung. Solche Patienten könnten künftig mithilfe der neuen Erkenntnisse schneller identifiziert werden.
So kann aggressiver Lymphdrüsenkrebs besser behandelt werden
Manche Arten von B-Zell-Lymphomen reagieren nicht auf Standardtherapien. Eine Studie von Frankfurter Forschern zeigt, wie betroffenen Patienten schneller geholfen werden kann.







