Einen Tag nach dem gewaltsamen Tod seiner Mutter im gemeinsamen Wohnhaus in Hünfelden-Kirberg hat sich der festgenommene, tatverdächtige Sohn bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Er schweige, habe aber mittlerweile einen Rechtsanwalt an seiner Seite, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Limburg am Freitag. Der 45 Jahre alte Mann wird nach ihren Worten von einem Arzt mit Blick auf eine mögliche psychische Störung hin untersucht. Noch vor dem Nachmittag solle er einem Haftrichter vorgeführt werden.Zeugen hatten am Donnerstag gegen 17.20 Uhr einen Brand in dem Wohnhaus im Kreis-Limburg gemeldet. Die herbeigeeilten Beamten hätten die leblose 76 Jahre alte Mutter mit Brandverletzungen vorgefunden und zudem die 103 Jahre alte schwer verletzte Großmutter angetroffen. Sie kam in ein Krankenhaus. Die Mutter verstarb dagegen noch an Ort und Stelle.Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Limburg und der Polizei in Wiesbaden war das Opfer zuvor mit ihrem 45 Jahre alten Sohn in Streit geraten. Der Sohn soll sie im Verlauf angezündet haben. Die Großmutter musste demnach die Tat mit ansehen.Der Sohn war zunächst aus dem Haus geflohen. Gegen 20.05 Uhr sei er aber aufgefunden und anschließend festgenommen worden. Die Umstände und Hintergründe der Tat sind weiterhin Bestandteil der Ermittlungen, wie es weiter heißt.
Mutter in Hünfelden angezündet: Tatverdächtiger Sohn schweigt
Nach dem Tod einer Frau, die zuvor in Brand gesetzt worden war, schweigt ihr tatverdächtiger Sohn im Kreis Limburg-Weilburg weiterhin. Er soll noch vor dem Nachmittag einem Haftrichter vorgeführt werden.










