PfadnavigationHomeSportFußballWMViertelfinale gegen Marokko„Fehlverhalten wird nicht toleriert“ – Frankreich versetzt Sicherheitskräfte in AlarmbereitschaftStand: 18:53 UhrLesedauer: 2 MinutenNach dem CL-Sieg von Paris sprach die Tagesschau von „ausgelassener Partystimmung“ in Frankreichs Hauptstadt, obwohl die Bilder heftige Ausschreitungen zeigten. „Warum sorgt es so für Bauchschmerzen, die Sachen beim Namen zu nennen“, sagt „Bild“-Politikredakteur Sebastian Geisler.In Frankreich blicken die Behörden voller Sorge auf das WM-Viertelfinale gegen Marokko. Sie befürchten Ausschreitungen im ganzen Land. Vor dem Spiel ruft die Sportministerin zu friedlichem Verhalten aufDas erste Viertelfinale bei der Weltmeisterschaft birgt viel Brisanz. Weniger am Spielort, sondern in Frankreich. Wenn Marokko und Frankreich am Donnerstagabend (22 Uhr, ARD, MagentaTV und im Liveticker bei WELT) in Boston gegeneinander spielen, herrscht in Frankreich erhöhte Alarmbereitschaft. Die Behörden sind gewarnt, denn sie fürchten nach der Partie überall im Land Ausschreitungen.Vorsorglich haben die französischen Behörden die Fußballfans zu friedlichem Verhalten ermahnt. „Ich appelliere an das Verantwortungsbewusstsein aller. Es muss ein Fest bleiben“, sagte Sportministerin Marina Ferrari dem Sender France Info. Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass „keinerlei Fehlverhalten toleriert werde“. Die Sicherheitskräfte im ganzen Land würden in Alarmbereitschaft versetzt.Am Rande der Spiele der beiden Mannschaften hatte es in der Vergangenheit immer wieder Ausschreitungen gegeben. Als Frankreich im WM-Halbfinale 2022 gegen Marokko gewann, verliefen die Feierlichkeiten aber weitgehend friedlich. Wegen Ausschreitungen im Zuge der Feiern nach dem Champions-League-Triumph von Paris Saint‑Germain gegen den FC Arsenal Ende Mai hatte die französische Polizei hunderte Menschen in Gewahrsam genommen.Größte marokkanische Diaspora in FrankreichMarokko erlangte 1956 die Unabhängigkeit von Frankreich und unterhält heute weitgehend normale Beziehungen zur einstigen Kolonialmacht. Mehrere Spieler der marokkanischen Nationalmannschaft wurden in Frankreich geboren und stehen bei französischen Vereinen unter Vertrag. Marokkos Kapitän Achraf Hakimi spielt für Paris Saint-Germain. Lesen Sie auchIn Frankreich leben Schätzungen zufolge 2,5 Millionen Menschen mit marokkanischem Migrationshintergrund – rund 500.000 von ihnen besitzen noch die marokkanische Staatsbürgerschaft. Frankreich beherbergt damit die größte marokkanische Diaspora weltweit.step
Viertelfinale gegen Marokko: „Fehlverhalten wird nicht toleriert“ – Frankreich versetzt Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft - WELT
In Frankreich blicken die Behörden voller Sorge auf das WM-Viertelfinale gegen Marokko. Sie befürchten Ausschreitungen im ganzen Land. Vor dem Spiel ruft die Sportministerin zu friedlichem Verhalten auf












