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Kommentar: Von der Zuckersteuer profitieren alle – auch die Limohersteller Die Getränkebranche läuft Sturm gegen eine Abgabe auf überzuckerte Getränke. Dabei ist diese längst überfällig – und bringt nur Vorteile.

Katrin Terpitz 09.07.2026 - 17:07 Uhr Artikel anhörenSoftdrinks: Hoher Zuckergehalt steht in der Kritik. Foto: IMAGO/ZoonarDeutschland ist „Europameister“ – nicht im Fußball, sondern im Konsum zuckriger Softdrinks. Knapp 26 Gramm flüssigen Zucker trinkt jeder Deutsche jeden Tag – das sind fast neun Zuckerwürfel. Keiner sonst in Westeuropa trinkt mehr Zucker.Alarmierend: Die Deutschen konsumieren über Getränke sogar mehr Zucker als über Süßwaren (20 Gramm). Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt maximal 50 Gramm freien Zucker am Tag. Die Deutschen nehmen insgesamt fast doppelt so viel zu sich – etwa über Fertiggerichte wie Pizza oder Ketchup.Der hohe Konsum zuckriger Limos und Energydrinks hat gravierende Folgen – gesundheitliche wie finanzielle: Ärzte machen sie mitverantwortlich für Karies, Adipositas und Diabetes Typ 2. Die Folgekosten belasten Gesundheitssystem und Arbeitgeber.In mehr als 100 Ländern gibt es eine „Softdrinksteuer“. Die ist auch in Deutschland längst überfällig – am Freitag will der Bundestag sie endlich beschließen. Getränkehersteller laufen Sturm dagegen, auch weil die Steuer womöglich schon 2027 kommt. Doch niemand hat sie gehindert, den Zuckergehalt schon vorher auf ein gesundes Maß zu senken. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt