Vor über einer Woche hat der Zeitzeichensender DCF77 aufgehört, Daten zur Wetterprognose zu übertragen. Gegenüber heise online hat das verantwortliche Unternehmen Meteotime erklärt, die Störung gehe auf den Ausfall an der Steuertechnik zurück, die die Daten auf den Langwellenkanal bringt. Ausgefallen ist der Dienst demnach am Abend des 30. Juni, seitdem ist die Übertragung unterbrochen. Über das Signal versorgte Geräte „werden bis auf Weiteres keine Wetterprognose-Daten anzeigen können“, erklärt das Unternehmen noch. Man sei „bemüht, die Fehlerursache zu lokalisieren und den Fehler zu beheben“. Weitere Informationen sollen folgen, wenn die Störung behoben wurde.
Prognosen kommen automatisch wieder
Die Wetterdaten werden als Inhalte von dritter Seite über den Langwellensender DCF77 verschickt. Der versorgt primär die meisten funkgesteuerten Uhren im westlichen Europa mit der in der Bundesrepublik geltenden gesetzlichen Uhrzeit. Wetterstationen von Lizenznehmern können mit den Daten von Meteotime Symbole zum prognostizierten Wetter, Daten zur Niederschlagswahrscheinlichkeit, zu Sonnenzeiten, Temperaturen, Wettermeldungen und mehr empfangen. Seit Beginn der Störung fehlen diese Angaben. Wenn die Störung behoben wurde, werden sie danach automatisch wieder auf den Geräten erscheinen, versichert Meteotime.














