Sein Geld selbst zu verwalten, kann eine gute Sache sein. Aber es ist aufwendig. Selbst wer nur wenige ETFs für seinen Vermögensaufbau nutzt, muss einiges entscheiden. In welche Länder und Branchen investiere ich welchen Anteil meines Geldes? Mische ich Rohstoffe bei? Wie stark gewichte ich Aktien, wie stark Anleihen? Ist Japan ausreichend berücksichtigt? Sollte ein Themen-ETF mit rein? Schwellenländer, weil die gerade so gut gelaufen sind? Deutschland, weil man meint, die Unternehmen besser zu kennen?Privatanleger neigen zu einem impulsiven FehlerWer all diese Aspekte berücksichtigt, ist schnell bei fünf und mehr ETFs angelangt. Und dann folgt die Produktsuche. Was wird wo angeboten? Was kostet es jährlich? Schüttet der ETF aus oder thesauriert er die Ausschüttungen? Was kosten Kauf und Verkauf bei meiner Bank oder meinem Broker?Den Überblick zu behalten, ist schwer. Das erfordert Zeit, Marktkenntnis und Disziplin. Denn allzu oft entscheiden Privatanleger nicht mit dem Kopf, sondern reagieren emotional. Sie kaufen, wenn es gut läuft, und verkaufen, wenn die Angst kommt.Portfolio-ETFs wollen Anlegern diese Arbeit abnehmen. Sie sind schon für 0,25 Prozent Verwaltungsgebühr pro Jahr zu bekommen. Dass sie auf Renditen kommen, wie sie der MSCI World in den vergangenen Jahren brachte, sollten Anleger sich aber aus dem Kopf schlagen. Aber wen nicht nur die Rendite, sondern auch das Risiko interessiert, der sollte sich die Produkte genauer anschauen.
ETF-Auswahl: Wie Portfolio-ETFs Anlegern die Wahl erleichtern
Portfolio-ETFs machen die Geldanlage einfacher. Vor allem für diejenigen, denen nicht nur die Rendite, sondern auch das Risiko wichtig ist.







