Mehr Gewalt, weniger Straftaten: Die Bundespolizei hat ihren aktuellen Jahresbericht vorgestellt. Darin geht es auch um die Grenzkontrollen.

09.07.2026, 07.23 Uhr

Bundespolizist im Einsatz (Symbolbild)

Die Bundespolizei hat im vergangenen Jahr mehr Gewaltdelikte an Bahnhöfen und anderen Orten, an denen sie für die Sicherheit zuständig ist, registriert. Wie aus dem Jahresbericht der Bundespolizei für 2025 hervorgeht, stieg die Zahl der Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr zuvor um 4,2 Prozent auf rund 35.400 Fälle.

Gemäß der Eingangsstatistik der Bundespolizei zählen zur Gewaltkriminalität sämtliche Körperverletzungs- und Raubdelikte, Straftaten gegen das Leben, Widerstand gegen die Staatsgewalt sowie Straftaten gegen die persönliche Freiheit sowie Taten, die sich gegen die öffentliche Ordnung richten. Sexualdelikte werden separat erfasst. Bei Gewaltdelikten mit bekannten Tatverdächtigen lag der Anteil deutscher Staatsangehöriger demnach bei 53 Prozent. Ein Messer sei bei 3,9 Prozent aller Gewaltdelikte mitgeführt worden.