Der US-amerikanische Autoversicherer AssuranceAmerica hat ein massives Datenleck erlitten. Offenbar wurden persönliche Informationen und Führerscheindaten von 6,99 Millionen Kunden gestohlen. Kriminelle könnten diese Daten für Identitätsdiebstahl und Betrugsversuche verwenden. Wie die Angreifer an die Daten gekommen sind, hat die Versicherungsgesellschaft bislang nicht dargelegt, aber sie erklärte, dass die Cyberkriminellen einen Mitarbeiter ins Visier genommen haben. Vermutlich konnten sie dessen Zugangsdaten erbeuten.
AssuranceAmerica wurde 1998 gegründet und bietet in mehr als 12 US-Bundesstaaten Autoversicherungen für Privatkunden und Mietwagen an. Damit verfügt die Firma über persönliche Daten der Kunden und Details zu deren Führerscheinen. Diese Daten sind Mitte März dieses Jahres abgeflossen, wie aus der Vorlage eines geplanten Kundenschreibens hervorgeht. Der Cyberangriff wurde zwar innerhalb von 24 Stunden entdeckt und sofort Gegenmaßnahmen eingeleitet, die Untersuchung zog sich aufgrund des Umfangs und der betroffenen Daten jedoch über drei Monate.
Persönliche Daten betroffen, Kunden sollen Finanzen prüfen
Zu den gestohlenen Daten zählen die Namen der Kunden, Kontaktinformationen, Versicherungsangaben, Fahrzeuginformationen und Führerscheindaten, aber auch etwaig geltend gemachte Versicherungsansprüche. Zwar nennt AssuranceAmerica dabei keine Bank- oder Kreditkartendaten, aber Kunden sollten trotzdem ihre Konten und Kontoauszüge auf verdächtige Aktivitäten prüfen.







