Entire, das neue Start-up von Ex-GitHub-CEO Thomas Dohmke, kündigt eine eigene Git-Infrastruktur an. Entwickler können in einer Vorschau der neuen Funktion ihre bestehenden GitHub-Repositories auf Entires Server spiegeln. Der Quellcode selbst bleibt auf GitHub, während Clone- und Pull-Anfragen über die regionalen Mirrors laufen.

Zukünftig sollen zudem öffentliche und private Git-Repositories direkt bei Entire gehostet werden können. Das soll nach Unternehmensangaben „in den kommenden Monaten“ folgen. Langfristig plant Entire ein vollständig dezentralisiertes Git-Netzwerk.

Das Ganze soll die Last von Zugriffen durch KI-Agenten verteilen. Dazu habe man Git entsprechend angepasst, um diese gleichzeitigen Agenten-Aktivitäten besser zu bewältigen. In eigenen Tests sei der Durchsatz dabei deutlich verbessert worden. Interessierte Nutzer können sich für eine Warteliste registrieren.

„Git war von Anfang an als verteiltes System gedacht“, sagt Entire-CEO Thomas Dohmke. Im „Zeitalter der KI-Agenten“ sei ein zentralisiertes Git-Hosting zur Einschränkung geworden: „Die Belastung durch Milliarden von Agenten und Entwicklern, die auf einen zentralen Server zugreifen, zeigt sich in Form von Rate-Limits, hoher Latenz oder sogar Ausfällen“.