OpenAI will neue KI-Modelle für die Öffentlichkeit freigebenDas amerikanische Unternehmen OpenAI will sein neues, leistungsstarkes Modell für Künstliche Intelligenz (KI) für die Öffentlichkeit freigeben. GPT-5.6 werde am Donnerstag öffentlich gestartet, teilte das Unternehmen am Dienstag (Ortszeit) im Onlinedienst X mit. Zur GPT-5.6-Serie gehören drei Modelle: Sol, das neue Aushängeschild von OpenAI, das mittlere Modell Terra für den täglichen Gebrauch sowie Luna, eine schnelle und kostengünstige Variante.OpenAI hatte schon Ende Juni GPT-5.6 präsentiert, es auf Wunsch der amerikanischen Regierung jedoch zunächst nur einer begrenzten Zahl von US-Unternehmen zur Verfügung gestellt. Zuletzt hatte die US-Regierung überraschend Anthropic angewiesen, seine KI-Modelle Fable 5 und Mythos 5 aus Gründen der nationalen Sicherheit nur amerikanischen Kunden zur Verfügung zu stellen.Sowohl die Mythos-Modelle von Anthropic als auch GPT-5.6 von OpenAI haben Besorgnis ausgelöst wegen ihrer Fähigkeit, Software-Schwachstellen ausfindig zu machen und so Angriffsflächen für Hacker zu bieten. Das Eingreifen des Weißen Hauses gegenüber Anthropic war beispiellos, da es zuvor eigentlich darauf gedrängt hatte, die Aufsicht über KI zu lockern – und sogar die US-Bundesstaaten daran gehindert hatte, eigene Regeln für KI aufzustellen. Robert DikomeitUSA setzen Öl-Sanktionen gegen Iran wieder einNach Angriffen auf drei Tanker im Bereich der Straße von Hormus haben die USA ihre Ölsanktionen gegen Iran wieder eingesetzt. Die US-Regierung machte am Dienstag Teheran für die „völlig inakzeptablen“ Angriffe verantwortlich. Das Finanzministerium in Washington widerrief eine Lizenz, die den Handel mit iranischem Erdöl vorläufig erlaubt hatte.Nach der im Juni angekündigten Ausnahmeregel sollte Iran bis zum 21. August wieder Rohöl und verwandte Produkte fördern, verkaufen und liefern können. Die Aufhebung der Sanktionen auf iranisches Erdöl ist einer der Kernpunkte des Rahmenabkommens, das der Iran und die USA Mitte Juni unterzeichnet hatten. Die Sanktionslockerung sei aber „vollständig leistungsabhängig“, betonte nun ein US-Beamter. Der Iran werde die Vorteile nur bei „gutem Verhalten“ sehen.Teheran hatte die für den Handel mit Rohöl und Flüssiggas wichtige Straße von Hormus als Reaktion auf die US-israelischen Luftangriffe ab Ende Februar weitgehend gesperrt. Die Vereinbarung mit den USA sieht ihre vollständige Öffnung und die freie Durchfahrt von Tankern vor. Zurich erhält EU-Genehmigung für Beazley-Kauf Die Versicherungsgruppe Zurich hat von der EU-Kommission grünes Licht für die Übernahme des britischen Spezialversicherers Beazley erhalten. Die Behörde hat den Erwerb von Beazley durch die Zurich im Zuge des in den letzten Wochen durchgeführten, vereinfachten Fusionskontrollverfahrens genehmigt, wie sie am Dienstag mitteilte. Das Vorhaben werfe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken auf, da die beiden Unternehmen nach der geplanten Transaktion mit den betroffenen Versicherungsprodukten und -dienstleistungen in der EU nur über begrenzte Marktpositionen verfügten, hieß es.Im März hatte die Zurich für Beazley ein verbindliches Kaufangebot in der Höhe von insgesamt knapp elf Milliarden US-Dollar abgegeben. Die Beazley-Aktionäre hatten im April dem Zurich-Angebot zugestimmt. Mit Beazley will Zurich zu einem weltweit führenden Spezialversicherer in Sparten wie Cyber, Infrastruktur oder erneuerbare Energien aufsteigen.Der Kauf soll laut früheren Angaben noch im zweiten Halbjahr abgeschlossen werden. Noch fehlen dazu weitere behördliche Genehmigungen, unter anderem aus der Schweiz und aus Großbritannien. Darüber hinaus ist auch die gerichtliche Bestätigung des „Scheme of Arrangement“ durch ein dafür zuständiges britisches Gericht erforderlich. Rheinmetall tritt bei Personalaufbau in Werftensparte auf die Bremse Rheinmetall hat ​den geplanten Personalaufbau um rund 1000 ⁠Arbeitsplätze in der neu geschaffenen Werftensparte nach der Streichung des Großauftrags für ‌die Fregatte F126 gestoppt. Ein Sprecher bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht ‌des ‌Magazins „Capital“.Verteidigungsminister Boris Pistorius hatte die Absage des Fregatten-Projekts mit einer Kostenexplosion auf ​fast 18 Milliarden ⁠Euro statt der ursprünglich geplanten zehn Milliarden Euro sowie massiven ​Verzögerungen begründet. Die Bundesregierung plant ⁠nun stattdessen den ‌Kauf von Fregatten des Typs MEKO A-200 von der Thyssenkrupp-Tochter ⁠TKMS. Die Absage ⁠des Projekts lastet zudem auf dem ⁠Ausblick ​Rheinmetalls. DHL schraubt Jahresprognose nach obenWeil das zweite Geschäftsquartal für den Bonner Logistikkonzern DHL überraschend erfolgreich ausgefallen ist, hebt das Unternehmen seine Erwartungen für das Gesamtjahr an. Wie DHL am Dienstag in einer Ad-hoc-Mitteilung bekanntgab, soll das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Jahr 2026 nun mehr als 6,5 Milliarden Euro betragen. Bislang war der Dax-Konzern von mehr als 6,2 Milliarden Euro ausgegangen. Vor allem in der Expresssparte mit eiligen Sendungen liefen die Geschäfte im zweiten Quartal unerwartet gut. Getragen von den Ergebnissen dort, zog der operative Gewinn des Konzerns im Vergleich zum Vorjahresquartal um 29 Prozent auf 1,85 Milliarden Euro an. Auch der Umsatz wuchs im zweiten Vierteljahr kräftig. Im heimischen Stammgeschäft mit der Zustellung von Briefen und Paketen lief es dagegen weniger gut. Hier ging der operative Gewinn zurück, doch die positiven Impulse, die vor allem aus den Auslandsaktivitäten kommen, waren größer.Samsung verbucht nächsten Rekordgewinn, Aktie gibt trotzdem nachSamsung steuert im Zuge des anhaltenden KI-Booms weiter auf Rekordkurs. Im zweiten Quartal verdiente der südkoreanische Elektronikriese operativ etwas mehr als 89 Billionen Won (rund 51 Milliarden Euro). Das ist so viel wie nie zuvor. Dies teilte der Konzern auf Basis vorläufiger Zahlen am Dienstag in Seoul mit. Im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres ist das operative Ergebnis um das 19-Fache gestiegen. Er fiel zudem etwas höher als von Experten erwartet aus. Die in diesem Jahr bereits hervorragend gelaufene Aktie gab dennoch neun Prozent nach.Samsung verbuchte im dritten Geschäftsquartal in Folge den jeweils höchsten Wert in seiner Unternehmensgeschichte. Zum Vergleich: Der operative Gewinn für das gesamte Jahr 2025 betrug lediglich knapp 44 Billionen Won, also weniger als die Hälfte des Ergebnisses im zweiten Quartal. Der Umsatz habe sich auf 171 Billionen Won mehr als verdoppelt. Der hohe Betriebsgewinn fußt vor allem auf der anhaltend hohen Nachfrage nach KI-Infrastruktur. Samsung Electronics ist einer der weltweit führenden Produzenten von Halbleitern, insbesondere im Segment leistungsstarker Speicherchips, und profitiert deshalb besonders stark vom Boom des Geschäfts mit Künstlicher Intelligenz. Unternehmen steigern Produktion stärker als erwartetDie deutschen Unternehmen haben ihre Produktion im Mai stärker als erwartet ​hochgefahren. Industrie, Bau und Energieversorger stellten zusammen 0,9 Prozent mehr her als im Vormonat, wie das ⁠Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit einem Wachstum von 0,2 Prozent gerechnet, nachdem es im April bereits zu einem Plus von 0,2 Prozent gereicht hatte.„Ein ‌Lebenszeichen – aber noch kein Comeback“, kommentierte Ökonom Michael Herzum vom Fondsanbieter Union Investment die Entwicklung. „Die Stabilisierung ist noch kein Aufschwung.“ Der strukturelle Wettbewerbsverlust in den vergangenen Jahren habe die Produktion auf das ‌Niveau von 2010 zurückgeworfen. Das zeige, ‌wie tief die industrielle Aushöhlung reiche. „Die deutsche Industrie hat den Abwärtstrend gestoppt, aber der Weg aus der Krise führt nicht im Sprint nach oben, sondern im Schneckentempo“, betonte Herzum.Die Industrie allein erhöhte ihre Produktion ​im Mai um 0,8 Prozent zum Vormonat. Die ⁠positive Entwicklung ist maßgeblich auf die Zuwächse in der Automobilindustrie zurückzuführen (+3,6 Prozent). In den energieintensiven Industriezweigen – die unter gestiegenen Energiepreisen infolge des ​Iran-Kriegs leiden – legte die Erzeugung um 0,2 Prozent zu.Auch der Anstieg im Baugewerbe von 0,9 Prozent beeinflusste das Gesamtergebnis positiv. ⁠Die Energieerzeugung ‌legte mit 0,8 Prozent ähnlich stark zu. Im weniger schwankenden Dreimonatsvergleich lag die Produktion von März bis Mai minimal um 0,1 Prozent höher als in den drei Monaten zuvor.Immer mehr Unternehmen in Deutschland klagen ⁠trotz der Entspannung im ⁠Nahostkonflikt über Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten. Im Juni hatten 17,2 Prozent der Betriebe mit Materialengpässen ⁠zu kämpfen, wie ​das ⁠Münchner Ifo-Institut zu seiner Umfrage unter Führungskräften mitteilte. ​Im Mai lag der Anteil noch bei 15,9 Prozent. Die Forscher ‌führen das auf den Irankrieg zurück. „Die Straße von Hormus ist zwar wieder passierbar, doch die Folgen der ​Störungen wirken nach“, sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, ​Klaus Wohlrabe. „Bis zur vollständigen Normalisierung der internationalen Lieferketten dürfte es noch einige Zeit dauern.“ Walmart senkt Lebensmittelpreise – auf Bitten TrumpsDie amerikanische Supermarktkette Walmart senkt auf ​Bitten von Präsident Donald Trump die Preise für zahlreiche ⁠Produkte, darunter auch Hackfleisch. Dies kündigte Trump am Montag auf der von ihm mitbegründeten Online-Plattform Truth Social an. Der Schritt erfolgt vor ‌dem Hintergrund rekordhoher Rindfleischpreise, die die Geldbeutel der US-Verbraucher belasten. Der Einzelhändler teilte mit, dass Kunden in seinen Walmart- und ‌den dazugehörigen Sam's-Club-Filialen in ‌diesem Sommer bei Artikeln wie Fleisch, Obst, Gemüse und Limonade sparen würden.Trump zufolge wird Walmart die Preise für ein Pfund Hackfleisch um „fast“ ​15 Prozent senken. Walmart ⁠selbst teilte mit, der Preis für eine Sorte Hackfleisch werde um etwa zwölf Prozent auf ​5,94 Dollar sinken. „Dies ist eine riesige Sache für die vielen Millionen ⁠Amerikaner, die klugerweise ‌bei Walmart einkaufen, einem wahrhaft patriotischen Unternehmen, das die USA liebt“, erklärte Trump. Die Preise für Rindfleisch waren in die Höhe ⁠geschnellt, nachdem eine ⁠anhaltende Dürre die Kosten für Viehfutter erhöht und die US-Viehzüchter gezwungen ⁠hatte, ​ihre Herden ⁠zu verkleinern. Trump hatte schon ​früher zollgünstige Importe von argentinischem Rindfleisch gefördert, ‌um die Preise zu dämpfen.Microsoft baut wegen KI mehrere tausend Stellen ab Microsoft nutzt Produktivitätssteigerungen durch den verstärkten ​Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) für einen weiteren Stellenabbau, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Der Softwarekonzern ⁠kündigte am Montag die Streichung von 4800 Jobs an. Das entspricht rund zwei Prozent der Belegschaft. Zuvor hatte ‌das Unternehmen 9000 Beschäftigten Abfindungen angeboten. Beim Karrierenetzwerk LinkedIn sollen einige hundert Stellen wegfallen.In den vergangenen Monaten haben ‌US-Technologiekonzerne nach Angaben ‌des Portals Layoffs.fyi etwa 120.000 Jobs abgebaut. Vor allem Cloud-Anbieter wie Microsoft, Google oder Amazon Web Services (AWS) stehen wegen ​der steigenden Kosten für ⁠den Aufbau neuer Rechenzentren unter Sparzwang. Allein Microsoft will im laufenden Jahr 190 ​Milliarden Dollar in KI-Infrastruktur investieren.Gleichzeitig treibt der Bauboom bei Rechenzentren ⁠die Preise für Computerchips ‌in die Höhe. Dies dämpft Microsofts Videospiele-Geschäft. Der Konzern musste unlängst die Preise für die Konsole Xbox ⁠anheben, obwohl deren ⁠Absatz bereits schwächelte. Die neue Chefin der Sparte, Asha ⁠Sharma, ​forderte daraufhin einen „Neustart“. ⁠Die Gewinnspanne sei auf ​drei Prozent geschrumpft. TKMS erhält offenbar Mega-U-Boot-Auftrag aus KanadaDie Rüstungstochtergesellschaft von Thyssenkrupp, TKMS, hat ⁠einem Zeitungsbericht zufolge den Zuschlag ‌für den Bau von zwölf U-Booten erhalten. TKMS ‌habe ‌sich in dem kanadischen Bieterverfahren durchgesetzt, berichtete die ​Zeitung „The Globe and ⁠Mail“ am Montag. Die TKMS-Aktie legte ​elf Prozent ⁠zu. TKMS lehnte eine ‌Stellungnahme ab.Die Bundesregierung hatte zuvor darauf gehofft, die Rüstungskooperation mit Kanada zum Nato-Gipfel deutlich vertiefen zu können. „Wenn es gelingt, dann wird das Kanada für Jahrzehnte an uns binden“, hieß es einen Tag vor Beginn des Gipfels aus deutschen Regierungskreisen. „Das wäre ein sehr guter Startpunkt für eine strategische Zusammenarbeit.“ Und es wäre „ein sehr gutes Signal“, wenn eine solche Entscheidung „im Kontext“ des Nato-Gipfels kommuniziert würde. Das Spitzentreffen beginnt am Dienstag in der türkischen Hauptstadt Ankara.Auch die südkoreanische Werft Hanwha Ocean hatte sich um den Milliardenauftrag beworben. Zum genauen Volumen machen weder Kanada noch TKMS Angaben. Nach Berichten kanadischer Medien könnte es inklusive Wartung und Betrieb für die nächsten Jahrzehnte um rund 100 Milliarden kanadische Dollar (rund 62 Mrd. Euro) gehen.Ben MenglerMedienbericht: Porsche streicht weitere 4000 Stellen Dem angekündigten weiteren Stellenabbau beim Sportwagenhersteller Porsche könnten nach Informationen des „Handelsblatts“ bis zu 4000 weitere Jobs zum Opfer fallen. Besonders betroffen sind dem Bericht zufolge Mitarbeiter in den Bereichen Management und Verwaltung. Am Entwicklungsstandort Weissach sollen rund 30 Prozent der Kapazitäten auf den Prüfstand. Ein Porsche-Sprecher wollte die konkrete Zahl der Stellen auf dpa-Anfrage nicht bestätigen, verwies aber auf ein umfassendes Zukunftspaket, das derzeit in Arbeit sei, um das Unternehmen zu verschlanken. Das Paket solle bis Ende Juli vorgestellt werden. Derzeit verhandeln Management und Arbeitnehmervertreter über ein weiteres Sparpaket. Porsche-Chef Michael Leiters hatte bereits im März einen umfassenden weiteren Stellenabbau angekündigt ‒ zusätzlich zu einem ersten Paket. Denn bis 2029 sollen in der Region Stuttgart bereits rund 1900 Stellen sozialverträglich wegfallen. Auch die Verträge von etwa 2000 befristeten Angestellten sind ausgelaufen. Zudem hatte Porsche im Mai angekündigt, drei Tochterfirmen zu schließen ‒ was weitere 500 Beschäftigte betrifft. Uber stoppt offenbar Expansion von Essenslieferdienst in Europa Der US-Fahrdienstvermittler Uber hat einem ​Zeitungsbericht zufolge den Großteil seiner geplanten Expansion ⁠bei Essenslieferungen in Europa gestoppt. Hintergrund sei die angestrebte Übernahme des deutschen Konkurrenten Delivery ‌Hero, berichtete die „Financial Times“ am Sonntag unter Berufung auf Insider. Uber plane nicht länger, seinen ‌Lieferdienst ‌in fünf der sieben bisher anvisierten Länder einzuführen, hieß es in dem Bericht weiter. Darunter ​seien Österreich, Norwegen und ⁠Griechenland. Uber hatte die Expansionspläne für Uber Eats erst Mitte ​Februar angekündigt. Geplant wurde ein Markteintritt noch ⁠in diesem Jahr ‌auch in Dänemark, Finnland, Tschechien und Rumänien. Laut der „FT“ wertet Uber den Start ⁠in Finnland und ⁠Dänemark als großen Erfolg. Continental besiegelt Verkauf von Contitech Continental hat die Tochtergesellschaft Contitech in einem Milliardengeschäft an den Finanzinvestor Lone ​Star Funds verkauft. Die Continental AG habe nach Zustimmung des Vorstands und des Aufsichtsrats ⁠einen Vertrag über die Veräußerung unterzeichnet, erklärte der Dax-Konzern am Samstag. Der vereinbarte Unternehmenswert beträgt demnach 4 Milliarden Euro zuzüglich möglicher erfolgsabhängiger Komponenten von bis zu 250 Millionen Euro in den Folgejahren. ‌Der Vollzug stehe unter Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und könnte noch bis Ende 2026 erfolgen. Den Aktionären winkt laut Continental eine Sonderdividende.Continental rechnet laut der Mitteilung durch den Verkauf mit einem ‌Mittelzufluss in Höhe von ‌rund 3,1 Milliarden Euro. Die endgültigen finanziellen Effekte hängen demnach aber noch von den bei solchen Vorgängen üblichen Faktoren ab. Continental beabsichtige, mit den Erlösen die Finanzverschuldung des Konzerns weiter zu reduzieren sowie voraussichtlich ​rund 2,5 Milliarden Euro für die Beteiligung der ⁠Aktionäre zu verwenden. Dies solle entweder mittels einer Sonderdividende oder durch eine Kombination aus Aktienrückkäufen und Sonderdividende geschehen.Mit dem Verkauf von ​Contitech wird Continental zum reinen Reifenhersteller. Contitech stellt Kautschuk- und Kunststoffprodukte für industrielle Anwendungen her. Die Sparte beschäftigt weltweit ⁠mehr als 20.000 ‌Mitarbeiter, davon rund 7700 in Deutschland. Zuletzt hatte Continental angekündigt, 3000 Stellen in der Sparte zu streichen.Mehr ladenTickarooLive Blog Software