„Ich hab das alles kommen sehen!“, ruft Kassandra immer wieder. Natürlich hat sie das, sie ist ja bekanntermaßen die Seherin, die nicht verhindern kann, was sie prophezeit. Kassandra kann auch die tote Iphigenie nicht aufhalten, die als schwelender Geist durch die Landschaft streift und fordert: „Come on, lets go, let’s fuck this Schicksal up a little bit.“ Und richtig: Upgefuckt wird an diesem lauen Juliabend in Mülheim an der Ruhr so einiges.
Morden in Zeiten des Klimawandels: „Circus Oresteia“, in Mülheim
Lassen sich antike Dramen mit aktuellen Umwelt-Debatten verbinden? Regisseur Philipp Preuss wagt den Versuch mit einem Stück von Thomas Köck








