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Öl- und Gaskonzern: Exxon stellt dank hoher Ölpreise einen Milliardengewinn in Aussicht Der US-Konzern Exxon profitiert von gestiegenen Ölpreisen und besseren Raffineriemargen. Anleger hoffen auf ein starkes Signal für die Branche.

08.07.2026 - 08:26 Uhr aktualisiert Eine Exxon-Tankstelle in Houston im US-Bundesstaat Texas. Foto: APDer US-Öl- und Gaskonzern Exxon Mobil hat für das zweite Quartal einen Gewinnsprung von rund fünf Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorquartal in Aussicht gestellt. Grund dafür seien die während des Kriegs zwischen den USA und Israel mit dem Iran gestiegenen Ölpreise sowie verbesserte Raffineriemargen, teilte der Konzern am Dienstag mit.Die Signale von Exxon werden von Anlegern genau beobachtet, da sie als Indikator für die gesamte Branche gelten. Demnach könnte allein das Fördergeschäft (Upstream) den Gewinn um rund 1,6 Milliarden Dollar steigern. Im Raffineriegeschäft wird ein Plus von etwa 2,6 Milliarden Dollar durch sogenannte Timing-Effekte erwartet.Im ersten Quartal hatte Exxon wegen Absicherungsgeschäften im Zusammenhang mit physischen Lieferungen eine Belastung in Milliardenhöhe verbucht. Der Konzern hatte damals erklärt, dass sich diese Positionen auflösen und in den Folgequartalen zu Gewinnen führen würden. Kriegsbedingte Störungen könnten den Gewinn im zweiten Quartal jedoch über alle Sparten hinweg um rund eine Milliarde Dollar schmälern, wie aus der Mitteilung weiter hervorging. Seine vollständigen Ergebnisse für das zweite Quartal will der Konzern am 31. Juli vorlegen.Wirtschaft im Euroraum Kommt nun das erhoffte Konjunktur-Comeback? Ökonomen hoffen auf erfolgreiche Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran. Die Wirtschaft im Euroraum sendet positive Signale. von Valerie NdoukounDer Preis für die Referenzölsorte Brent lag im zweiten Quartal bei durchschnittlich 96,68 Dollar pro Barrel (159 Liter) und damit 23 Prozent höher als in den ersten drei Monaten des Jahres. Im April kletterte der Preis zeitweise auf 109,27 Dollar und damit auf den höchsten Stand seit 2022.Der im Februar begonnene Konflikt im Nahen Osten hatte die Straße von Hormus, durch die etwa ein Fünftel des weltweiten Öltransports fließt, über Monate hinweg praktisch lahmgelegt. Analysten erwarten laut LSEG-Daten für das Quartal einen bereinigten Gewinn von 15,7 Milliarden Dollar.Angesichts der hohen Benzinpreise in den USA dürften die Zahlen für Aufsehen sorgen. US-Präsident Donald Trump hat die Ölkonzerne wiederholt gedrängt, mehr zur Senkung der Preise an den Zapfsäulen zu tun. rtr Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick