Sie schilderte körperliche, psychische und sexuelle Gewalt: Realitystar Paris Hilton, 45, kämpfte seit Jahren für die Schließung eines therapeutischen Internats im US-Bundesstaat Utah, in dem sie nach eigenen Angaben als Teenager misshandelt worden war. Nun verliert der Standort Springville, der Provo Canyon School tatsächlich seine Lizenz, wie zahlreiche Medien, darunter die Sender CBS und BBC sowie das Promimagazin »People« berichteten. Das hat allerdings nichts mit Paris Hiltons Fall zu tun, trotzdem zeigte die Unternehmerin sich erleichtert: Es sei »die Nachricht, für die ich gekämpft und gebetet habe«, sagte sie laut einer Stellungnahme, aus der »People« zitiert.Dem Gesundheits- und Sozialministerium von Utah zufolge geht es um zahlreiche Verstöße gegen staatliche Vorgaben aus den Jahren 2025 und 2026. Es führt unter anderem Fälle von unnötigen Zwangsmaßnahmen, aggressivem Körperkontakt und Vernachlässigung an.»Seit mehr als fünfzig Jahren berichten Kinder von Missbrauch, Vernachlässigung und Traumata«, sagte Hilton. »Heute hat der Staat bestätigt, was die Überlebenden die ganze Zeit schon wussten: Die Provo Canyon School hat die ihr anvertrauten Kinder im Stich gelassen.«Das Internat wirbt laut seiner Homepage mit einem »Behandlungsprogramm für Mädchen mit komplexen mentalen und verhaltensbezogenen Herausforderungen«. Vom Gesundheits- und Sozialministerium hieß es nun, die Einrichtung habe »es versäumt, den Betreuten angemessene Gesundheits- und Sicherheitsleistungen bereitzustellen«. Die Lizenz für das stationäre Programm werde entzogen und alle Aktivitäten auf dem Campus müssten bis zum 6. August eingestellt werden. Die Schule teilte mit, sie erwäge, gegen diese Entscheidung vorzugehen. Dafür hat sie 15 Tage Zeit.
Paris Hilton: Als Teenagerin in Internat mutmaßlich misshandelt - Schule verliert nun Zulassung
Es geht um Vorwürfe unnötiger Zwangsmaßnahmen und Vernachlässigung: Ein therapeutisches Internat in Utah verliert seine Lizenz. Realitystar Paris Hilton hatte seit Jahren dafür gekämpft.










