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WM 2026: Messis Negativ-Rekord – zwei vergebene Elfer bei einer WM Live-Blog Blatter kritisiert Infantino: „Hat sich Trump unterworfen“ +++ Tanz inklusive: Belgier sticheln nach 4:1 in Richtung Trump +++ Der WM-Blog.

07.07.2026 - 22:36 Uhr aktualisiert Artikel anhörenArgentiniens Superstar Lionel Messi: Zur Abwechslung mal ein Negativ-Rekord. Foto: Tom Weller/dpaBericht: FIFA prüft Rückkehr russischer TeamsDer Fußball-Weltverband FIFA will nach Informationen des britischen Senders Sky News über die Aufhebung des Teilnahmeverbots für russische Mannschaften beraten. Anlass ist demnach die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees, die Sanktionen gegen russische Sportlerinnen und Sportler vorerst weitgehend zu beenden.Infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine im März 2022 waren sämtliche russischen Teams von internationalen Wettbewerben ausgeschlossen worden. Diese Entscheidung trafen die FIFA und auch die Europäische Fußball-Union UEFA.Messis Negativ-Rekord: Zwei vergebene Elfer bei einer WMLionel Messi hat diesmal einen Negativ-Rekord aufgestellt. Der Bestmarken-Sammler aus Argentinien verschoss im Achtelfinale gegen Ägypten bei der Fußball-Weltmeisterschaft den zweiten Elfmeter im Turnierverlauf. So ein Lapsus war bislang noch keinem Spieler in der WM-Geschichte unterlaufen, Elfmeterschießen nicht eingerechnet. In der 21. Minute der Partie in Atlanta scheiterte Messi mit einem halbhohen Schuss an Torwart Mostafa Shoubir. Die Ägypter führten zu dem Zeitpunkt nach einem Treffer von Yasser Ibrahim (15.) mit 1:0. Am Ende gewann Argentinien aber durch einen Treffer in der Nachspielzeit mit 3:2. Messi, der bei der WM bis zum Match gegen Ägypten sieben Tore erzielt und die WM-Bestmarke von Miroslav Klose (16) mit insgesamt 20 WM-Toren pulverisiert hatte, war auch schon beim 2:0 in der Gruppenphase gegen Österreich mit einem Elfmeter gescheitert. Er hatte das Tor verfehlt, danach aber beide Tore für den Titelverteidiger erzielt. Insgesamt war es bereits der vierte verschossene Elfmeter des 39-Jährigen bei seinen sechs WM-Teilnahmen – bei acht Versuchen. Macht eine Quote von nur 50 Prozent. 2018 in Russland hatte er einen Elfmeter gegen Island verschossen, 2022 auf dem Weg zum Titel in Katar einen weiteren gegen Polen.Blatter kritisiert Infantino: „Hat sich Trump unterworfen“Der frühere FIFA-Präsident Joseph Blatter hat seinen Nachfolger Gianni Infantino im Umgang mit der Sperre des US-Spielers Folarin Balogun bei der WM erneut scharf kritisiert. „Der heutige FIFA-Präsident hat sich Donald Trump unterworfen. Das darf nicht passieren“, sagte Blatter dem Schweizer Newsportal „nau.ch“. Bereits am Vortag hatte Blatter die FIFA in einem Post auf X kritisiert.Mit einem grundsätzlichen Blick auf die Besetzung des FIFA-Präsidenten könnte sich der Schweizer einen Wandel vorstellen. „Es braucht vor allem eine Persönlichkeit, die unabhängig ist“, sagte der ehemalige Schweizer Fußballfunktionär. „Vielleicht sogar jemanden von außerhalb des Systems.“Blatter kritisierte darüber hinaus das Verhalten des US-Präsidenten Donald Trump in der Causa Balogun. „Die Intervention von Trump ist inakzeptabel. So etwas hätte es zu meiner Zeit nicht gegeben“, sagte 90-Jährige.Völler zum Fall Balogun: „Dem Fußball geschadet“DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat die Aufhebung der Rot-Sperre für Folarin Balogun nach einem Anruf zwischen US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino scharf kritisiert. „Selbst wenn es nicht den Anruf bei Infantino gegeben hätte, wäre das Ganze furchtbar für den Fußball. Gott sei Dank hat Belgien gewonnen“, sagte Völler in einer Medienrunde mit „Bild“, „Frankfurter Rundschau“, der „Funke Mediengruppe“, „Kicker“ und „Süddeutscher Zeitung“ in Frankfurt am Main nach dem 1:4 der USA im Achtelfinale der Fußball-WM gegen Belgien.Selbst Infantino werde nach dem Erfolg Belgiens ein „Stein vom Herzen gefallen sein“, erklärte Völler. „Auch wenn er das nicht zugeben wird. Aber ich kenne ihn ja. Das Entscheidende ist, und das ist viel schlimmer als dieser Friedenspreis, über den man schmunzeln kann: Das hat definitiv dem Fußball geschadet.“ US-Topstürmer Balogun war beim 2:0-Erfolg im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina mit Rot vom Platz geflogen und damit für die Achtelfinal-Partie gegen Belgien gesperrt worden. Die FIFA hob die Sperre aber überraschend auf.Trump hatte zuvor nach eigenen Angaben mit einem Anruf bei der FIFA um eine Überprüfung der Sperre gebeten, was für große Kritik gesorgt hatte. Balogun stand in der Startelf des WM-Mitgastgebers, spielte in dem Duell mit den überlegenen Belgiern aber keine große Rolle.Bericht: Völler soll DFB-Sportdirektor bleibenRudi Völler soll einem Bericht zufolge als DFB-Sportdirektor zufolge weitermachen. Wie die „Bild“ berichtet, soll Bundestrainer-Kandidat Jürgen Klopp (59) mit dem 66 Jahre alten Völler telefoniert und ihm dabei versichert haben, dass er ihn gerne beim DFB behalten und mit ihm zusammenarbeiten würde. Völlers DFB-Vertrag läuft noch bis zur EM 2028.Auch DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke kann sich eine Zusammenarbeit zwischen Klopp und Völler gut vorstellen. „Ich würde gerne mit Rudi weitermachen. Ich glaube, dass er und Jürgen wunderbar zusammenarbeiten würden. Sie müssen da mal zusammenschließen“, hatte Watzke bereits am Montagabend in einem Interview des ZDF gesagt.Tanz inklusive: Belgier sticheln nach 4:1 in Richtung TrumpDer belgische Fußball-Verband (RBFA) hat den Achtelfinal-Triumph über die USA in den sozialen Medien mit einer Spitze in Richtung Donald Trump gefeiert. Nach dem 4:1 postete der Verband bei X ein Bild von Torschütze Romelu Lukaku mit einer Hand am Ohr. Dazu hieß es: „Macht das mal rückgängig.“ Viele deuteten das als Anspielung auf US-Präsident Donald Trump, der mit einem Anruf bei FIFA-Präsident Gianni Infantino um eine Überprüfung der Rot-Sperre von Folarin Balogun gebeten hatte. Der Anruf und die daraufhin tatsächlich aufgehobene Sperre hatten für große Empörung gesorgt.Lukaku und Co. hatten schon während des Spiels auf dem Platz mit einer kleinen Showeinlage den Takt vorgegeben. Nach dem 4:1 in der Nachspielzeit führten sie beim Torjubel einen Tanz auf, der nach dem berühmten „Trump-Dance“ aussah und deshalb durchaus als Imitation des US-Präsidenten verstanden werden konnte. In den sozialen Medien verbreitete sich der Clip, teils mit Musik unterlegt, auf zahlreichen Kanälen. Zudem griffen etliche Internet-Memes den belgischen Sieg humorvoll auf.Senatorin aus Paraguay beschimpft Mbappé rassistisch – Franzosen kündigen rechtliche Schritte anFrankreichs Superstar Kylian Mbappé ist nach dem hitzigen WM-Achtelfinale gegen Paraguay Opfer von rassistischen Beschimpfungen geworden. Die paraguayische Senatorin Celeste Amarilla de Boccia bezeichnete den Ausnahme-Fußballer in einem Post auf der Plattform X als „Trottel“, der nicht mal schreiben gelernt habe. „Statt Muttermilch hat er Kokosnüsse ausgesaugt, und das Gebildetste, was er je gehört hat, waren Schimpansen. Hättest du ihm doch den Mittelfinger gezeigt, Orlando Gill. Ich mache das im Senat auch, und da passiert überhaupt nichts!!!“Frankreichs Fußballverband kündigte an, juristisch gegen die Amarilla de Boccia vorzugehen. Ihre Bemerkungen seien „verabscheuungswürdig und inakzeptabel“, hieß es unter anderem in einem Statement des Verbands. Man werde Anzeige bei der Staatsanwaltschaft stellen, um rechtliche Schritte einzuleiten.Auch Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron meldete sich zu Wort. „Ein weiteres Tor für Kylian Mbappé. Diesmal gegen Rassismus“, teilte der 48-Jährige bei X mit. „Ich unterstütze ihn voll und ganz. Wenn Worte verletzen, setzen unsere Werte ein Zeichen: Würde, Respekt, Brüderlichkeit.“Während des Duells zwischen Frankreich und Deutschland-Bezwinger Paraguay am Samstag in Philadelphia war Mbappé immer wieder hart attackiert worden, hatte aber auch ausgeteilt. Nach Spielende verweigerte er Paraguays Keeper Orlando Gill den Handschlag, feierte mit einer provokanten Geste.Mbappé selbst reagierte mit deutlichen Worten auf die Beleidigungen der Politikerin. „Sie sind eine verachtenswerte Frau und unwürdig Ihres Amtes“, schrieb der Stürmer von Real Madrid unter anderem bei X. Sie vertrete nicht das Paraguay, das während der WM „von Leidenschaft und Ehre durchdrungen“ gewesen sei. Er werde Menschen wie Amarilla de Boccia „niemals die Freiheit lassen, ihren Hass und ihren Rassismus in der Welt zu verbreiten“.Belgien rechnet mit Ausfall von Onana gegen SpanienBelgien bangt vor dem WM-Viertelfinale gegen Spanien um Mittelfeldspieler Amadou Onana. „Ich befürchte, Amadou fällt für das nächste Spiel im Turnier aus. Ich hoffe nicht, aber ich habe das Gefühl, dass er nicht dabei ist“, sagte Nationaltrainer Rudi Garcia nach dem 4:1 im Achtelfinale gegen die USA. Onana war schon in der 21. Minute ausgewechselt worden.„Wir fürchten, es ist eine ernsthafte Verletzung. Das sind keine guten Nachrichten für ihn und für uns als Team“, sagte Garcia. Das Duell im Viertelfinale mit Europameister Spanien steigt am Freitag (21.00 Uhr/MESZ) in Inglewood bei Los Angeles.Onana hatte sich gegen die USA in einer Aktion scheinbar das Knie verdreht. In der zweiten Halbzeit war er am Spielfeldrand zu sehen, als er an Krücken ging und eine Schiene ums rechte Bein trug.Balogun versteht Aufregung um Rote Karte: „Natürlich kontrovers“US-Stürmer Folarin Balogun hat sich erstmals selbst zum Hin und Her um seine Sperre geäußert und Verständnis für die Aufregung zum Ausdruck gebracht. Es sei normal, nach einer Roten Karte gesperrt zu werden. „Natürlich ist es dann kontrovers, wenn die Entscheidung geändert wird“, sagte der 25 Jahre alte Angreifer nach dem 1:4 im WM-Achtelfinale gegen Belgien. „Wir haben die Entscheidung akzeptiert, als ich die Rote Karte gesehen habe, und wir haben die Entscheidung akzeptiert, als uns gesagt wurde, dass ich spielen kann“, erklärte der Fußballprofi.Folarin Balogun: Die Sperre des US-Stürmers war vor dem Spiel gegen Belgien aufgehoben worden. Reuters„Geht nicht“: Schweinsteiger kritisiert Fifa im Fall BalogunEx-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger hat die Fifa für ihr Verhalten in der Causa Folarin Balogun kritisiert. „Es darf nicht dazu kommen, dass Staaten eingreifen“, sagte der 41-Jährige in seiner Rolle als TV-Experte der ARD. „Das geht nicht.“ Der ganze Vorgang werfe kein gutes Licht auf den Fußball-Weltverband. Er könne die Entscheidung „nicht nachvollziehen“.Nach Balogun-Skandal: Belgien gibt Antwort auf dem Platz und beendet WM-Traum der USADie von Präsident Donald Trump befeuerte Pathos-Party der USA hat bei der Fußball-WM ein jähes Ende gefunden. Das Team um Stürmer Folarin Balogun, der nach Roter Karte im vorausgehenden Spiel seine Sperre vom Weltverband FIFA erlassen bekommen hatte, unterlag im Achtelfinale von Seattle verdient mit 1:4 (1:2) und muss den Traum vom ersten Triumph bei einer WM früher als erhofft abhaken.Vor 66.925 Zuschauern - darunter auch der schwer in der Kritik stehende Fifa-Präsident Gianni Infantino - zeigte der letzte verbliebene Co-Gastgeber seinen mit Abstand schwächsten Turnierauftritt. Weil der Entscheidung zum Aussetzen der Sperre auf Bewährung für Stürmer Balogun ein Telefonat zwischen Trump und Infantino vorausging, entwickelte sich der Fall in den vergangenen eineinhalb Tagen zu einem der größten Fußball-Skandale in der WM-Historie.Balogun selbst lief wie erwartet auf und holte den Freistoß zum 1:1-Ausgleich der USA durch Bayer Leverkusens Malik Tillman (31. Minute) heraus. Doch Belgien zeigte seine beste Leistung im Turnier und bekommt es nach zwei Toren von Stürmer Charles De Ketelaere (9./33.) sowie Treffern von Hans Vanaken (57.) und Romelu Lukaku (90.+3) im Viertelfinale am Freitag (21.00 Uhr/MESZ) in Inglewood bei Los Angeles mit Europameister Spanien zu tun.Kolumbien-Coach bestätigt WM-Aus für CórdobaFür Kolumbiens ehemaligen Bundesliga-Profi Jhon Córdoba ist die Fußball-Weltmeisterschaft vorzeitig beendet. Das bestätigte Trainer Néstor Lorenzo einen Tag vor dem WM-Achtelfinale der Südamerikaner gegen die Schweiz an diesem Dienstag (22.00 Uhr MESZ Magenta TV und ARD) in Vancouver. „Er wird den Rest des Turniers nicht mehr spielen können“, sagte Lorenzo: „Er steht uns leider nicht mehr zur Verfügung.“ Der 33 Jahre alte Mittelstürmer hatte sich beim Sieg im Sechzehntelfinale gegen Ghana eine Muskelverletzung zugezogen. Details dazu nannte Lorenzo nicht. Er bestätigte aber, dass ein Virus die Runde gemacht habe unter den Spielern. Es seien jedoch alle fit, es gehe allen gut.Jhon Córdoba: Die WM ist für ihn nach einer Verletzung zu Ende. IMAGO/Hakan AkgunFifa äußert sich ausführlich zu Balogun-EntscheidungDer Fußball-Weltverband Fifa hat sich erstmals ausführlich zu seiner umstrittenen Entscheidung geäußert, die Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun zur Bewährung auszusetzen. In 13 Absätzen erklärte die Fifa noch vor dem Anpfiff der Partie gegen Belgien die Abläufe aus ihrer Sicht. Die Fifa argumentiert, dass Baloguns Rote Karte Bestand habe und auch die automatische Sperre von einer Partie, die eine solche Tatsachenentscheidung nach sich zieht. Die Entscheidung zur Roten Karte war demnach nicht falsch. Die Fifa habe aber das Recht, eine Strafe anzupassen und zur Bewährung auszusetzen.Zum Warum, diesen Schritt zu gehen, gab es in der langen Stellungnahme nur einen Satz: „Die Aussetzung der Vollstreckung der genannten Sperre wurde unter Berücksichtigung aller besonderen Umstände des Vorfalls sowie der verfügbaren Beweismittel beschlossen.“ Was die besonderen Umstände sind und auf welche Beweismittel sich die Fifa stützte, wurde nicht mitgeteilt. US-Star Balogun gegen Belgien in der StartelfDie amerikanische Fußball-Nationalmannschaft setzt im WM-Achtelfinale gegen Belgien auf Stürmerstar Folarin Balogun in der Startelf. Der 25-Jährige steht in der Formation von Nationaltrainer Mauricio Pochettino, nachdem der Fußball-Weltverband FIFA überraschend die Rotsperre aufgehoben hatte.Trotz scharfer Kritik und eines Antrags der Belgier ist Balogun für die Partie am Dienstag (2.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) in Seattle spielberechtigt, obwohl er beim 2:0 gegen Bosnien-Herzegowina eine Rote Karte gesehen hatte.Martínez hört nach WM-Aus als Portugals Trainer aufRoberto Martínez ist nach dem Aus im Achtelfinale bei der Fußball-Weltmeisterschaft nicht länger Trainer der portugiesischen Nationalmannschaft. „Es stimmt, dass dies mein letztes Spiel für die portugiesische Nationalmannschaft ist“, sagte der 52-Jährige unmittelbar nach dem 0:1 gegen Spanien. „Es ist das Ende eines Zyklus. Ich nehme die Erinnerungen mit und hoffe, dass auch die Portugiesen diese dreieinhalb Jahre in guter Erinnerung behalten werden.“Martínez hatte das Amt Anfang 2023 übernommen und mit Portugal 2025 die Nations League gewonnen. Insgesamt betreute er die Mannschaft 45 Mal. Bei seiner einzigen WM-Teilnahme mit der Seleção schied er aufgrund eines Treffers in der Nachspielzeit von Mikel Merino bereits im Achtelfinale aus.Roberto Martínez: „Es stimmt, dass dies mein letztes Spiel für die portugiesische Nationalmannschaft ist“. Wu Xiaoling/XinHua/dpaSchweiz bangt vor WM-Achtelfinale um Manzambi-EinsatzDie Schweiz bangt vor dem WM-Achtelfinale gegen Kolumbien um den Einsatz des bisher so starken Bundesliga-Legionärs Johan Manzambi. Der 20-Jährige vom SC Freiburg musste das Training einen Tag vor der Partie an diesem Dienstag (22.00 Uhr/MESZ) abbrechen.Ebenso die beiden Profis vom FC Sevilla, Djibril Sow und Ruben Vargas. „Klar wäre es schmerzhaft, wenn die Spieler, die das Training abgebrochen haben, nicht dabei sein könnten“, betone Trainer Murat Yakin. Verlängerung kein Problem: Messi fit für Salah-DuellLionel Messi wird trotz der Strapazen der Achtelfinal-Verlängerung in Argentiniens Startelf gegen Ägypten stehen. Das bestätigte Trainer Lionel Scaloni vor dem WM-Viertelfinale gegen die Afrikaner in Atlanta am Dienstag.„Ihm geht es gut, obwohl er 120 Minuten im Alter von 39 Jahren gespielt hat. Er wird wieder spielen“, sagte Scaloni. In der Runde der letzten 16 hatte sich der Titelverteidiger nur mit viel Mühe und nach Verlängerung mit 3:2 gegen Neuling und Außenseiter Kap Verde durchgesetzt.Keine Karriere-Krönung: Spanien zerstört Ronaldos WM-TraumSpanien hat Cristiano Ronaldo einen bitteren Abschied von der WM-Bühne beschert und seine eigenen Titelansprüche untermauert. Der Europameister feierte dank des späten Treffers von Joker Mikel Merino (90. +1 Minute) einen 1:0 (0:0)-Sieg gegen Portugal und zog erstmals seit dem Titelgewinn 2010 wieder in ein WM-Viertelfinale ein. Der 41-jährige Ronaldo agierte in seinem höchstwahrscheinlich letzten WM-Spiel glücklos, blieb ohne Treffer und wird seine beeindruckende Karriere nicht mit dem WM-Triumph krönen. In der Runde der besten Acht trifft Spanien am Freitag auf den Sieger der Achtelfinal-Partie zwischen Gastgeber USA und Belgien. Die Portugiesen werden dann schon wieder zurück in der Heimat sein – eine Rückkehr von Ronaldo bei der WM 2030 als dann 45-Jähriger gilt als nahezu ausgeschlossen.Cristiano Ronaldo (links): Es wahr höchstwahrscheinlich seine letzte WM. IMAGO/Christopher NeundorfTrotz Verbots: Ägypten-Trainer thematisiert Lage in GazaTrotz des Verbots von politischen oder religiösen Botschaften während der Fußball-WM hat Ägyptens Trainer Hossam Hassan erneut die Lage im Gazastreifen thematisiert. Vor dem Spiel gegen Weltmeister Argentinien am Dienstag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) prangerte der 59-Jährige Menschenrechtsverletzungen an und forderte zum Handeln auf.„Wir fühlen sehr stark mit den Palästinensern. Wir haben eine Situation, in der Hunderttausende Menschen getötet wurden“, sagte Hassan. „Man muss mit den Kindern fühlen. Sie werden krank, sie hungern. Wer da nicht mitfühlt, hat keine Gefühle, egal welcher Religion er angehört. Das ist eine Schande für die ganze Welt.“ Hassan forderte dazu auf, Palästinensern zu helfen und sie in Frieden leben zu lassen.Norweger im Fußballrausch: WM-Flieger binnen Sekunden voll Nach dem überraschenden Viertelfinal-Einzug der Nationalmannschaft wollen viele Fans das Spiel gegen England am Samstag in den USA unbedingt vor Ort erleben. Ein eigens aufgelegter Sonderflug für norwegische Fußballfans von Oslo nach Miami war laut der Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways im Handumdrehen ausverkauft. „Das Interesse für den WM-Flug nach Miami war riesig, er war innerhalb von Sekunden ausgebucht“, sagte Konzernchef Eiving Roald dem norwegischen Medium „Dagbladet“. „Wir hätten problemlos drei oder vier Flugzeuge mit norwegischen Fans füllen können.“ Nun prüft das Unternehmen, ob es einen weiteren Direktflug auf die Beine stellen kann.Klingbeil fordert Fifa zur Aufklärung aufBundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat die Fifa nach der ausgesetzten Rot-Sperre des US-Nationalstürmers Folarin Balogun zur Aufklärung aufgefordert. Der Vizekanzler und Fußball-Fan sagte bei der Vorlage der Haushaltspläne der Bundesregierung in Berlin auf eine Frage hin: „Ich finde ja, dass Politik sich raushalten sollte aus Schiedsrichterentscheidungen, aber das muss die FIFA jetzt aufklären und transparent machen, ob es da wirklich Einfluss gegeben hat. Mehr will ich da nicht zu sagen.“Balogun hatte im WM-Spiel gegen Bosnien-Herzegowina die Rote Karte gesehen und war zunächst für ein Spiel gesperrt worden. Die FIFA setzte die Sperre später unter Berufung auf ihr Disziplinarreglement für ein Jahr zur Bewährung aus.Fifa-Präsident: Gremien des Fußballverbandes entscheiden unabhängigFifa-Präsident Gianni Infantino hat wie zuvor Donald Trump bestätigt, dass der US-Präsident ihn wegen der Roten Karte gegen den US-Stürmer Folarin Balogun angerufen hat. Er habe Trump mitgeteilt, dass der Fall Gegenstand eines laufenden Verfahrens sei, erklärte Infantino am Montag. Die Gremien des Weltfußballverbandes entschieden unabhängig und autonom, unterstrich Infantino. „So funktioniert das System der Fifa, und das ist ein Prinzip, das ich stets verteidigen werde.“ Er selbst lese Entscheidungen des Disziplinarausschusses, sobald sie verkündet würden. Er stimme diesen manchmal zu, manchmal nicht oder er sei von ihnen überrascht, hieß es in Infantinos Stellungnahme.Die Fifa hatte mitgeteilt, die wegen des Platzverweises verhängte Sperre gegen Balogun werde zur Bewährung ausgesetzt. Damit ist der Torjäger spielberechtigt für die WM-Achtelfinalpartie der USA gegen Belgien am Montagabend (Ortszeit). Belgiens Einspruch gegen diesen Beschluss wurde von der Fifa zurückgewiesen. Das Vorgehen des Fußballverbandes und die Einmischung Trumps stoßen international auf Kritik. Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. 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