Eigentlich waren die Voraussetzungen für einen deutlichen Schub nach oben für die SpaceX-Aktie doppelt gegeben. Am Dienstag rückte die Aktie in den Nasdaq100 auf – ein Schritt, der traditionell für deutliche Zugewinne sorgt, weil sich Fonds mit Papieren eindecken müssen. Zusätzlich veröffentlichten mit dem Ende der Stillhalte Periode etliche Analysten optimistische Einschätzungen, die den potenziellen Wert der SpaceX-Aktie vereinzelt sogar bei einem Vielfachen des aktuellen Aktienkurses sehen.
Deutsche-Bank-Analyst Edison Yu etwa schrieb in einer Mitteilung vom Dienstag von einem Zielwert von 255 Dollar pro Aktie, Doug Anmuth von JP Morgan setzte den Wert angesichts „möglicher Auswirkungen auf die Menschheit“ bei 225 Dollar pro Aktie fest. Und die Investmentbanker von Raymond James gehen als absolute Spitzenreiter sogar von einem Zielwert von bis zu 800 Dollar pro Aktie aus.Es gab allerdings auch vorsichtigere Stimmen: Die Analysten von MoffettNathanson halten es angesichts erheblicher Unsicherheiten – von Regulierung bis zur tatsächlichen Nachfrage – für möglich, dass die Aktie um 131 Dollar verharrt.
Trotz der vielen positiven Einschätzungen gab die Aktie am Dienstag in einem schwachen Börsenumfeld zeitweise um mehr als 6 Prozent auf etwas über 150 Dollar nach. Auch mehrere Chipwerte gerieten unter Druck, darunter SK Hynix und Micron, die zuletzt zu den klaren Gewinnern an der Wall Street gehört hatten.







