Die seit Februar für eine umfassende Modernisierung gesperrte Strecke Nürnberg–Regensburg kann nicht wie geplant am Freitag wieder in Betrieb gehen, teilte die Deutsche Bahn mit. Neuer Eröffnungstermin ist demnach der 31. Juli. Grund dafür seien Verzögerungen bei der Sicherheitsüberprüfung der Stellwerktechnik.
Der durchgehende Zugverkehr sei damit erst wieder zum Beginn der Sommerferien in Bayern möglich, hieß es vom bundeseigenen Konzern. Der Ersatzverkehr mit Bussen und die Zugumleitungen blieben bis zur späteren Wiederinbetriebnahme bestehen.»Wir bitten in aller Form um Entschuldigung«»Wir bitten in aller Form um Entschuldigung«, teilte der für die Infrastrukturplanung verantwortliche Vorstand bei der Bahn-Infrastrukturgesellschaft InfraGo, Gerd-Dietrich Bolte, mit. »Gleichzeitig gilt: Sicherheit steht im Eisenbahnbetrieb an erster Stelle. Wir werden mit den beteiligten Firmen alles daransetzen, die verbleibenden Arbeiten in Bayern schnellstmöglich zu erledigen.«
Es ist in diesem Jahr bereits die zweite Verspätung bei den sogenannten Generalsanierungen, mit denen die Bahn bis Mitte der Dreißigerjahre mehr als 40 wichtige Verkehrskorridore umfassend sanieren will. Die Strecken werden dafür jeweils für mehrere Monate komplett gesperrt.Das Konzept ist insbesondere bei den Wettbewerbern der Bahn und Teilen der Politik unbeliebt, weil es etwa für den Güterverkehr lange Umwege vorsieht und auch für betroffene Fahrgäste in den Regionen eine große Belastung ist.










