Megaauftrag aus Kanada: Wenigstens eine Branche, die boomt
Die deutsche Marineindustrie profitiert von der globalen Bedrohungslage. Das könnte zumindest den siechen Küstenstädten im Land helfen
Sonnige Zeiten für die deutsche Marineindustrie, auch bei dieser Aufnahme im April 2026 in Kiel
Petra Nowack/imago
So viel hätten die Maschinenbauer oder Unternehmen aus der deutschen Auto- oder Chemieindustrie auch gerne zu tun: Der Marineschiffbauer TKMS verfügte bereits über einen Auftragsbestand von 20,6 Milliarden Euro – und damit genug Arbeit bis in die 2040er Jahre. Dieses Volumen soll mit den 12 U-Booten, die die Thyssenkrupp-Tochter für Kanada bauen soll, nun noch mal um gut 50 Prozent wachsen. Der Konzern mit aktuell 9.100 Mitarbeiter*innen sucht längst verzweifelt Fachkräfte – und sprach am Dienstag von der größten Bestellung seiner Unternehmensgeschichte. Der Lobbyverband VSM bejubelte gar den „größten U-Boot-Auftrag der Nato-Geschichte“. TKMS hatte sich gegen einen Wettbewerber aus Südkorea durchgesetzt.










