Die »Deutsche Verkehrs-Zeitung« bezieht sich auf das israelische Wirtschaftsmedium »Calcalist«, wonach das Verteidigungsministerium auch befürchte, dass sich das Unternehmen dann weitgehend auf Mittelmeerrouten beschränken würde und seine Verbindungen unter anderem in die USA und nach Asien einschränken würde.
Hapag-Lloyd hält offenbar an Deal festRon Prosor, Israels Botschafter in Deutschland, wirbt im »Abendblatt« für den Zusammenschluss. Die neue Partnerschaft werde die »strategische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Israel stärken«. Auch Hapag-Lloyd äußerte sich in der Zeitung. Aus der Zentrale hieß es demnach: »Es gilt unverändert: Wir haben ein verbindliches Merger-Agreement mit ZIM, dem die Aktionäre des Unternehmens zugestimmt haben, und wir arbeiten derzeit mit verschiedenen Aufsichtsbehörden daran, die erforderlichen Genehmigungen zu erhalten.«
Mit dem Deal will Deutschlands größte Containerreederei ihre Stellung auf dem Weltmarkt weiter ausbauen und das Geschäft in der Region verstärken. Der Vollzug der Transaktion stehe unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Staates Israel, hieß es bereits im Februar.ZIM ist die zehntgrößte Containerreederei weltweit, Hapag-Lloyd die Nummer fünf. Durch den Zusammenschluss hätte Hapag-Lloyd eine Flotte von über 400 Schiffen, eine Kapazität von mehr als drei Millionen Standardcontainern (TEU) und ein jährliches Transportvolumen von mehr als 18 Millionen TEU.






