In Oberndorf am Neckar in Baden-Württemberg sind drei Arbeiter durch umherspritzendes heißes Zink teils schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte es in einem Betrieb für Oberflächentechnik am Morgen beim Galvanisierungsprozess eine explosionsartige Verdampfung gegeben. Dadurch habe sich ein Bauteil gelöst und sei in ein etwa 450 Grad heißes Zinkbad abgestürzt.
Das Zink spritzte heraus und verletzte die Männer teils schwer. Zwei von ihnen kamen per Rettungshubschrauber in Spezialkliniken, der dritte per Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus. Neben Rettungsdienst und Polizei war auch die freiwillige Feuerwehr im Einsatz. Die drei Männer sind nach Angaben der Polizei 38, 52 und 56 Jahre alt.Die Polizei ermittelt derzeit noch, wie es zu der Verdampfung kam. Bislang seien die Hintergründe noch unklar, hieß es. An der Anlage sei durch den Unfall ein Schaden in Höhe von etwa 100.000 Euro entstanden.








